Wirtschaft & Gewerbe

Hier finden Sie Informationen zum Thema Wirtschaft und Gewerbe im Landkreis Cloppenburg ...

Das Bürgertelefon zum Coronavirus (04471/15-555) ist Montags bis Freitags von 8.30 – 12.30 Uhr und 13.30 – 16.00 Uhr, sowie Samstags, Sonntags und Feiertags von 9:00 bis 12:00 Uhr erreichbar

Neues Konzept ermöglicht Öffnung des Kreishauses für spontane Anliegen. Die Deponien Stapelfeld u. Sedelsberg sind geöffnet. Infos zur Kfz.-Zulassung finden Sie unter Ordnung & Verkehr - Kfz-Zulassung - Aktuelle Informationen.

Paul Bauer
Tel: 04471/15-408
Fax: 04471/7903
Raum: C.03

Kreishaus
Eschstraße 29
49661 Cloppenburg

Telefon: 04471 / 15-0

montags - freitags:
08.30 Uhr bis 12.30 Uhr
und nach Vereinbarung

Digitalisierung

Die Digitalisierung von Wirtschaftsprozessen stellt branchenunabhängig einen ausschlagebenden Wettbewerbsfaktor für Unternehmen dar und bietet vielfältige Chancen. Beispielhaft hierfür sind etwa digitale Prozesse in der Warenwirtschaft und Logistik, der Produktion, dem Vertrieb oder der Verwaltung. Vorteile ergeben sich durch steigende Effizienz und Produktivität, höhere Margen sowie Kostensenkung.

Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, Förderprogramme von Bund und Land in Anspruch zu nehmen. Hier ein Überblick:


 

Investitionsförderung

Sie möchten Ihr Unternehmen digitaler aufstellen und müssen diesbezüglich Investitionen tätigen?

Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU (BMWi) 
Wer? Rechtlich selbstständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks sowie der freien Berufe (3 - 499 Mitarbeiter, keine kommunalen Unternehmen mit öfftl. Beteiligung).
Was?

Gefördert werden Investitionen in zwei Module (kumulativ oder alternativ):

  1. Investitionen in digitale Technologien einschl. Prozesse und Implementierungen (i. d. R. Drittleistungen, Hardware und Software). Beispielhaft sind Sensorik oder 3D-Druck.
  2. Investitionen in Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen der Mitarbeite wie z.B. zu digitalen Strategien oder Technologien, agilem Arbeiten, IT-Sicherheit und Datenschutz.
Wie?
  • Förderquote (bis 30.06.2021): 50% (Unternehmen bis 50 Mitarbeiter), 45% (Unternehmen bis 250 Mitarbeitern), 40% (Unternehmen bis 499 Mitarbeiter).
  • Förderquote (ab 01.07.2021): 40% (Unternehmen bis 50 Mitarbeiter), 35% (Unternehmen bis 250 Mitarbeitern), 30% (Unternehmen bis 499 Mitarbeiter).
  • Erhöhte Fördersätze (insgesamt max. 20%):
    • zusätzlich 10% in strukturschwachen Regionen (GRW-Gebietskulisse)
    • zusätzlich 5% bei Investitionen innerhalb Wertschöpfungsketten/-netzwerke
    • zusätzlich 5% beim Schwerpunkt IT-Sicherheit einschließlich Datenschutz
  • Fördersumme: max. 50.000 Euro für Einzelunternehmen und max. 100.000 Euro bei Unternehmen aus Wertschöpfungsketten/-netzwerken
  • Fördersumme: mind. 17.000 Euro bei Modul 1 oder bei Modulen 1 & 2 sowie mind. 3.000 Euro bei Modul 2
  • Mit dem Antrag muss ein Digitalisierungsplan eingereicht werden.
  • Antragstellungen ab September 2020.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des DLR Projektträgers und des BMWI (siehe Linkliste am Ende dieser Seite)

 

Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen (MW Nds.)
Wer?
  • Eingetragene Vereine im Sinne des § 21 BGB oder ähnliche Einrichtungen (z.B. Familienbildungsstätten), die einen ideellen, musischen, kulturellen, sportlichen, ökologischen oder sozialen Zweck zum Ziel haben und zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens einem Jahr im Vereinsregister eingetragen sind oder den genannten Zweck durch ihre Tätigkeit verfolgen.
  • Rechtsfähige gemeinnützige Körperschaften im Sinne des §1 Abs. 1 Körperschaftssteuergesetz.
Was?

Förderung von Investitionen zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen und zur Verbesserung der IT-Sicherheit.

Investitionen in IKT-Hardware, Software und Softwarelizenzen sowie Investitionen in die Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit, sofern ein Kaufpreis von 5.000 Euro (brutto) überschritten wird.

Es muss sich um ein/mehrere Exemplar/e der Software oder Hardware handeln und die Nutzungsdauer muss mindestens 1 Jahr betragen.

Wie?
  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Förderquote: bis zu 70% der förderfähigen Kosten
  • Fördersumme: mind. 3.500 Euro bis max. 10.000 Euro
  • Ausschlaggebend für die Förderfähigkeit ist die Einleitung eines digitalen Transformationsprozesses in der jeweiligen Einrichtung
  • Antragstellungen sind laufend möglich.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten Digitalbonus.Niedersachsen der NBank (siehe Linkliste am Ende dieser Seite)

 

Digitalbonus.Niedersachsen (MW Nds.)
Wer? Kleine und mittlere Unternehmen (KMU-Definition EU) der gewerblichen Wirtschaft, der Life Sciences, aus dem Bereich eHealth, des Handwerks sowie kleine freiberufliche Planungsbüros im Bereich des digitalen Bauens mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen.
Was?

Förderung von Investitionen zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen und zur Verbesserung der IT-Sicherheit.

Investitionen in IKT-Hardware, Software und Softwarelizenzen sowie Investitionen in die Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit, sofern ein Kaufpreis von 5.000 Euro (brutto) überschritten wird.

Es muss sich um ein/mehrere Exemplar/e der Software oder Hardware handeln und die Nutzungsdauer muss mindestens 1 Jahr betragen.
Wie?
  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Förderquote: bis zu 50% der förderfähigen Kosten für kleine und 30% der förderfähigen Kosten für mittlere Unternehmen
  • Fördersumme: mind. 2.500 Euro bis max. 10.000 Euro
  • Ausschlaggebend für die Förderfähigkeit ist die Einleitung eines digitalen Transformationsprozesses im Unternehmen.
  • Antragstellungen sind laufend möglich.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten Digitalbonus.Niedersachsen der NBank (siehe Linkliste am Ende dieser Seite)

 


 

Beratungsförderung

Sie wollen Ihr Unternehmen digitalisieren und innovieren, benötigen dafür Hilfestellungen und wollen folglich Beratungen in Anspruch nehmen?

go-Digital (BMWi)
Wer?

Rechtlich selbstständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks

(< 100 Mitarbeiter, ≤ 20 Mio. Vorjahresumsatz, ≤ 20 Mio. Vorjahresbilanzsumme).
Was?

Förderung von externen Beratungs- und Umsetzungsleistungen zur Entwicklung und Realisierung von Digitalisierungsprojekten.

Unterteilung des Förderprogramms in drei Module: IT-Sicherheit (1), Digitale Markterschließung (2) und digitalisierte Geschäftsprozesse (3).
Wie?
  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Förderquote: 50% auf einen max. Beratertagessatz von 1.100 Euro (ohne MwSt.)
  • Förderumfang: max. 30 Beratertage im Projektzeitraum von bis zu 6 Monaten
  • Antragstellung erfolgt über autorisierte Beratungsunternehmen.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten von go-Digital des BMWi (siehe Linkliste am Ende dieser Seite)

 

go-Inno (BMWi)
Wer?

Rechtlich selbstständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks

(< 100 Mitarbeiter, ≤ 20 Mio. Vorjahresumsatz, ≤ 20 Mio. Vorjahresbilanzsumme).
Was?

Förderung von Innovationsgutscheinen für externe Management- und Beratungsleistungen (Innovationsberatungen) zur Vorbereitung sowie Durchführung von Produkt- und technischen Verfahrensinnovationen.

Förderung beinhaltet zwei Leistungsstufen: Potenzialanalyse (1) sowie Realisierungskonzept (2) und/oder Projektmanagement.
Wie?
  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Förderquote: 50% auf einen max. Beratertagessatz von 1.100 Euro (ohne MwSt.)
  • Förderumfang: max. 43/50 Beratertage
  • Antragstellung erfolgt über autorisierte Beratungsunternehmen.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten von go-Inno des BMWi (siehe Linkliste am Ende dieser Seite)

 

unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus) (ESF-Förderprogramm)
Wer? Kleine und mittlere Unternehmen (KMU-Definition EU), die mindestens zwei Jahre am Markt sind.
Was?

Förderung personalpolitischer und arbeitsorganisatorischer Beratungen im Zusammenhang mit digitalen Veränderungen und Durchführung von betrieblichen Lern- und Experimentierräumen.

Beteiligungsorientierter Lernprozess zur Entwicklung passgenauer Lösungen, nachhaltiger Strategien und Erprobung innovativer Arbeitskonzepte.
Wie?
  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Förderquote: 80%
  • Förderumfang: 12 Beratertage zu je 1.000 Euro (Eigenanteil: 2.400 Euro)
  • Für den Beratungsprozess sollten ca. fünf bis sechs Monate eingeplant werden.
  • Antragstellung erfolgt durch uWM plus autorisierte Prozessberater/innen.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Projektes unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus) (siehe Linkliste am Ende dieser Seite)

 


 

Förderung von Weiterbildung

Sie wollen sich mit digitalen Technologien und Innovationen sowie ihrem richtigen Einsatz vertraut machen?

Weiterbildung in Niedersachsen (WiN) (Nds. ESF-Förderprogramm)
Wer? Beschäftigte aus Unternehmen sowie Betriebsinhaber/innen aus Unternehmen unter 50 Beschäftigten.
Was?

Förderung individueller Weiterbildungsmaßnahmen mit Schwerpunkten der Vermittlung von Inhalten und Kompetenzen digitaler Themen (z.B. digitale Geschäftsmodelle, digitale Kommunikation, 3D-Druck, Robotik).

Ausgaben für Qualifizierung (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren) und Personal (Freistellungskosten).
Wie?
  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Förderquote: bis zu 50% für Lehrgangs- und Freistellungskosten (bis 25,00/19,00 Euro/Zeitstunde)
  • Fördersumme: mind. 1.000 Euro
  • Erstattungen erfolgen nach erfolgreich abgeschlossener Weiterbildung.
  • Weiterbildung muss spätestens am 30.06.2022 abgeschlossen sein.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten von Weiterbildung in Niedersachsen (WiN) (siehe Linkliste am Ende dieser Seite)

 

Innovations- und Forschungsförderung

Sie wollen eigenständig oder in Kooperation mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen Forschung und Entwicklung betreiben?

KMU-innovativ (BMBF-Förderinitiative)
Wer? Abhängig vom jeweiligen Technologiefeld: KMU, größere Unternehmen, (außer-)universitäre Forschungseinrichtungen und weitere Organisationen.
Was?

Förderung industrieller Forschungs- und vorwettbewerblicher Entwicklungsvorhaben der Spitzenforschung.

Themenschwerpunkte in zehn Technologiefeldern: Bioökonomie, Elektronik und autonomes Fahren, Forschung für die zivile Sicherheit, Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Materialforschung, Mensch-Technik-Interaktion, Photonik und Quantentechnologie, Produktionstechnologie sowie Ressourceneffizienz und Klimaschutz.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten KMU-innovativ (BMBF-Förderinitiative) (siehe Linkliste am Ende dieser Seite)

 

Niedrigschwellige Innovationsförderung für KMU und Handwerk (Nds. EFRE-Programm)
Wer? Kleine und mittlere Unternehmen (KMU-Definition EU) der gewerblichen Wirtschaft und Handwerksbetriebe.
Was?

Förderung von:

  • Innovationsvorhaben, bei denen mithilfe von eigenen FuE-Vorhaben ein neues oder verbessertes Produkt, Produktionsverfahren oder eine Dienstleistung entwickelt oder weiterentwickelt wird (muss Technikstand im Unternehmen übersteigen).
  • Entwicklung und Umsetzung von Prozess- und Organisationsinnovationen, die auf Neuerungen oder Verbesserungen der hergestellten Güter/Dienstleistungen gerichtet sind.
  • Ausgaben für Anmeldungen und Validierungen von Patenten und gewerblichen Schutzrechten sowie Maßnahmen zur Markteinführung.
Wie?
  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Förderquote: bis zu 35% der förderfähigen Kosten
  • Fördersumme: max. 100.000 Euro
  • Für Maßnahmen der Markteinführung max. 50.000 Euro.
  • Ausgaben für Fremdleistungen/Investitionen dürfen nicht über 50% der förderfähigen Gesamtausgaben betragen.
  • Vorhaben muss innerhalb der Spezialisierungsfelder der niedersächsischen RIS3-Strategie liegen.
  • Vorhaben muss spätestens am 30.06.2022 abgeschlossen sein.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten von Niedrigschwellige Innovationsförderung für KMU und Handwerk (Nds. EFRE-Programm) der NBank (siehe Linkliste am Ende dieser Seite)

 

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (BMWi)
Wer? Abhängig von Projektform: KMU (KMU-Definition EU) sowie in Kooperationsprojekten weitere mittelständische Unternehmen und nichtwirtschaftlich tätige Forschungseinrichtungen.
Was?

Technologie- und branchenoffene Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten in folgenden Projektformen:

  1. FuE-Einzelprojekte (einzelbetrieblich)
  2. FuE-Kooperationsprojekte (mind. zwei Unternehmen oder mind. ein Unternehmen und eine Forschungseinrichtung)
  3. Innovationsnetzwerke (mind. sechs Unternehmen und eine Netzwerkwerkmanagementeinrichtung)
  4. Internationale Innovationsnetzwerke

Zusätzlich gefördert werden:

  1. Durchführbarkeitsstudien für geplante FuE-Projekte (z.B. techn. Vorprojekte, Vorstudien)
  2. Leistungen zur Markteinführung (z.B. Innovationsberatungsdienste, Messeauftritte)
Wie?
  • Die Zuwendung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung bezogen auf die zuwendungsfähigen Kosten.
  • Förderquoten und Fördersummen sind je nach Projekt(-form) und Vorhaben individuell zu prüfen.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (BMWi) (siehe Linkliste am Ende dieser Seite)

 


 

Forschungszulagengesetz

Mit dem Forschungszulagengesetz, dem Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung, werden Unternehmen seit dem 01.01.2020 steuerlich begünstigt. Die Größe und der Forschungsschwerpunkt des Unternehmens spielen hierbei keine Rolle. Gefördert werden anteilig Personalkosten, die im Rahmen des Forschungsprojektes entstandenen sind. Als Bemessungsgrundlage für die Zulage gelten die entstandenen förderfähigen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen für Löhne und Gehälter bis maximal zwei Millionen Euro. Hiervon beträgt die Forschungszulage 25%, höchstens jedoch 500.000 Euro.

Für Unternehmen gilt: Anträge auf die Forschungszulage können beim zuständigen Finanzamt gestellt werden. Dies muss nach Ablauf des jeweiligen Wirtschaftsjahres, in dem die förderfähigen Aufwendungen entstanden sind, geschehen. Grundlegend hierfür ist eine Bescheinigung, die die Förderfähigkeit des FuE-Vorhabens feststellt.

Weitere Informationen zum Forschungszulagengesetz finden Sie unte auf der Seite Forschungszulagengesetz des Bundesfinanzministeriums (siehe Linkliste am Ende dieser Seite).


 

Bundesweite Förderrecherche

Weitere Möglichkeiten der Förderung und Finanzierung finden Sie in der Förderdatenbank des BMWI (siehe Linkliste am Ende dieser Seite).


 

Links (extern)