Tierhaltung & Ernährung

Hier finden Sie alles zu den Themen Veterinärangelegenheiten, Tierhaltung, Tiergesundheit, Tierschutz, Fleischhygiene, Lebensmittelüberwachung, Rückstandskontrollen und Verbraucherschutz sowie bei Bedarf Informationen zu aktuellen Veterinärangelegenheiten (z. B. bei Ausbruch einer Tierseuche) ...

Sandra Brinkmann
Tel: 04471/15-226
Fax: 04471/15430
Raum: 1.007

Kreishaus
Eschstraße 29
49661 Cloppenburg

Telefon: 04471 / 15-0

montags - freitags:
08.30 Uhr bis 12.30 Uhr
und nach Vereinbarung

Rückstandskontrolle bei Lebensmitteln tierischer Herkunft

Schnellzugriffe

Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit:
Eine wichtige Aufgabe für den Verbraucherschutz und die Lebensmittelsicherheit hat die Rückstandsüberwachung. Sie soll sicherstellen, dass kein Fleisch und keine anderen Lebensmittel mit gesundheitlich bedenklichen Rückständen von Arznei-, Futter-, und Pflanzenschutzmitteln sowie Umweltkontaminanten wie z.B. Schwermetallen zum Verbraucher gelangen.

Rückstandshöchstmengen:
Rückstände dürfen in Lebensmitteln entweder gar nicht vorkommen (Null -Toleranz), oder für sie sind sogenannte Rückstandshöchstmengen (MRL-Werte, EU-Verordnung 37/2010) festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen.

Probenahme in Erzeuger- und Schlachtbetrieben / Nationaler Rückstandskontrollplan:
Im Rahmen der Kontrolle werden Stichproben von lebenden und geschlachteten Tieren auf Rückstände zugelassener und verbotener Substanzen untersucht. Dazu entnehmen Mitarbeiter des Amtes für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung sowohl in Erzeuger- als auch in Schlachtbetrieben Blut -, Urin -, Kot - oder Haar- (bei geschlachteten Tieren auch Fleisch- und Organ-) Proben und leiten diese zur Untersuchung an die Veterinärinstitute des Niedersächsiches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit LAVES (siehe Linkliste am Ende der Seite) weiter.

Nachweis von Rückständen:
Beim Nachweis von Rückständen und bei begründetem Verdacht darauf werden Ermittlungen zur Ursache der Rückstandsbelastung im Erzeugerbetrieb eingeleitet. Verantwortlichen der Betriebe kann die Abgabe von Tieren zur Schlachtung versagt werden; ihnen drohen Bußgeld- bzw. Strafverfahren.

 


 

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