Kreis & Politik

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Dr. Christina Neumann
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Kreishaus
Eschstraße 29
49661 Cloppenburg

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Historisches Frauenleben

Frauenleben zur Zeit des Nationalsozialismus

Mädel, Maiden, Mütter

Mädel, Maiden, Mütter - Frauenleben im Landkreis Cloppenburg zur Zeit des Nationalsozialismus von 1933 - 1945

Mädel Mütter Maiden, 10 DMist der Titel der 3. Broschüre, die von der seit 1990 bestehenden VHS-Geschichtswerkstatt-Frauen zum historischen Frauenleben im Landkreis Cloppenburg erarbeitet wurde. Nach den in den vorangegangenen Broschüren behandelten Themen wie Arbeitsalltag, der rechtlichen Position der Frau, dem Thema "Frau und Vereinsleben", den Bildungschancen für Mädchen und dem Sonn- und Feiertagsleben der Frauen, hat sich die Geschichtswerkstatt dieses Mal dem Frauenleben zur Zeit des Nationalsozialismus zugewandt. Zum einen, weil sich dieser Zeitraum chronologisch an die vorher untersuchten Epochen anschloß. Zum anderen wurde es als lohnend erachtet, Zeugnisse des regionalen Frauenlebens aus dieser Zeit zu sichten, festzuhalten und zu dokumentieren, da die Zeit von 1933 bis 1945 aus Frauensicht für den Landkreis Cloppenburg bislang noch nicht speziell behandelt wurde.

Arbeitsbuch

Auch bei dieser Broschüre ging es darum, die Frauen zu Wort kommen zu lassen, ihre subjektive Sichtweise der Dinge festzuhalten. Wie haben die Frauen selbst diese Zeit erlebt? Welche Erinnerungen haben sie an ihre Jugend im Nationalsozialismus, wie haben sie die Kriegszeit erlebt und wie bewerten sie aus heutiger Sicht die damaligen Ereignisse? Dargestellt werden Bereiche, die für Mädchen und Frauen wichtig waren, wie z. B. BDM, NS-Frauenschaft, Pflichtjahr und Arbeitsdienst. Aber auch solche Bereiche, die der einzelnen Frau unabhängig von dem zeitpolitischen Geschehen in Erinnerung geblieben sind, finden Erwähnung. Diese Erinnerung wurde durch zeitgenössische Dokumente ergänzt. Die Broschüre erhebt in diesem Sinne keinen Anspruch auf eine umfassende Dokumentation des Frauenlebens im Landkreis Cloppenburg von 1933 bis 1945, sondern sie will ausschnitthaft die unterschiedlichen Lebensbedingungen von Frauen aufzeigen und auch gerade das Nebeneinander dieser variierenden Lebenswelten schildern.

1942

Gut zwei Jahre hatte es gedauert, bis die Teilnehmerinnen der VHS-Geschichtswerkstatt das Buch erarbeitet und zusammengestellt hatten. Unzählige Arbeitsstunden haben die Frauen ehrenamtlichen für die Spurensuche nach Zeitzeugnissen des Frauenlebens im Landkreis Cloppenburg in der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 verwendet. Interviews wurden geführt und niedergeschrieben, Archivalien durchforscht und Frauen zur Niederschrift ihrer Erinnerungen ermutigt.

Die vielfältigen Informationen zur Zeit des Nationalsozialismus im Landkreis Cloppenburg mögen nicht nur der Generation, die diese Zeit selbst erlebt hat, zahlreiche Ansatzpunkte zum Erinnern und Auseinandersetzen bieten, sondern sie mögen auch die jüngere Generation ansprechen.


 

Das Buch


"Mädel, Maiden, Mütter - Frauenleben im Landkreis Cloppenburg zur Zeit des Nationalsozialismus von 1933 - 1945"

kann zum Preis von 5,00 EUR in der Kreisverwaltung, dort an der Information, erworben werden.

Herausgeber:

Landkreis Cloppenburg
Der Oberkreisdirektor
Eschstraße 29
49661 Cloppenburg

Konzeption: Gleichstellungsbeauftragte
des Landkreises Cloppenburg
Dr. Christina Neumann
Druck: Caritas Sozialwerk Dinklage 1997
Mit freundlicher Unterstützung des Niedersächsischen Frauenministeriums

 

 

 


 

Frauenleben in den 50er und 60er Jahren

Die Fünfziger Jahre

Mit Blick nach vorn ... Frauenleben im Landkreis Cloppenburg in den 50er und 60er Jahren

Die 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts stehen seit geraumer Zeit wieder im allgemeinen Interesse. Die Geschichtswerkstatt-Frauen, die sich bereits seit 1990 mit der Geschichte der Frauen im Landkreis Cloppenburg beschäftigt, hat sich ebenfalls dieser Zeit angenommen, da diese sich chronologisch an die zuletzt bearbeitete des Nationalsozialismus anschloss. Wie haben die Frauen im Landkreis Cloppenburg selbst diese Zeit erlebt, Neubürgerinnen wie Einheimische, was sind ihre persönlichen Erinnerungen an die Zeit der 50er und 60er Jahre? Mit diesen Fragestellungen gingen die Teilnehmerinnen der Geschichtswerkstatt an dieses Thema heran und wollten die subjektiven Eindrücke der Frauen an diese Zeit festhalten, die so unterschiedlich sind wie die Frauen selbst, die diese geäußert haben. Hilfreich war hierbei, dass viele Teilnehmerinnen der Geschichtswerkstatt diese Zeit selbst miterlebt haben und von ihren eigenen Erinnerungen berichten konnten. Darüber hinaus wurden zahlreiche Frauen interviewt und ihre Erlebnisse schriftlich festgehalten.

Herausgekommen ist ein Mosaik aus Berichten von Frauen aus dem Landkreis Cloppenburg und über das Frauenleben in der Zeit der 50er und 60er Jahre, dass keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und zu dem es gewiss noch manches hinzuzufügen gäbe. Dennoch ist ein Bild von dieser Zeit entstanden, das Einblick gibt in die Lebensverhältnisse und den Alltag vieler Frauen in unserem Landkreis jenseits der sogenannten großen politischen Ereignisse.

"Mit Blick nach vorn ..." dieser Titel erschien den Geschichtswerkstatts-Frauen treffend für das Lebensgefühl in dieser Zeit, die allgemein häufig mit den Begriffen "Wirtschaftswunder" oder "Wohlstand" in Zusammenhang gebracht wird. Von diesen Begriffen war in den Berichten der Frauen wenig zu spüren. Die Lebensverhältnisse waren vor allem in den 50er Jahren noch sehr bescheiden und es bedurfte harter Arbeit, um die notwendigsten Bedürfnisse des täglichen Lebens zu befriedigen.

Dennoch war in den meisten Erinnerungen der Frauen an diese Zeit eine Zuversicht zu spüren, ein Blick nach vorn, ein ansteckender Optimismus und ein Vertrauen in die Zukunft, das sich auch im Inhalt der Broschüre widerspiegelt.


 

Das Buch


"Mit Blick nach vorn ... Frauenleben im Landkreis Cloppenburg in den 50er und 60er Jahren"

kann zum Preis von 5,00 EUR in der Kreisverwaltung, dort an der Information, erworben werden.

Herausgeber:

Landkreis Cloppenburg
Der Oberkreisdirektor
Eschstraße 29
49661 Cloppenburg

Konzeption: Gleichstellungsbeauftragte
des Landkreises Cloppenburg
Dr. Christina Neumann
Druck: Ostendorf GmbH, Cloppenburg 2002
Fotos: aus Privatbesitz und dem Friesoyther Kirchenarchiv

Mit finanzieller Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums
für Frauen, Arbeit und Soziales

 

 

 


 

Gekommen und geblieben - Migrantinnen im Landkreis Cloppenburg

Gekommen und geblieben

Im Landkreis Cloppenburg hat ca. ein Viertel der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Es sind überwiegend Aussiedlerinnen und Aussiedler, die hier ihre neue Heimat gefunden haben. Aber auch Ausländerinnen und Ausländer aus über 100 Nationen sind mit ca. 4,6 % an der Bevölkerung des Landkreises Cloppenburg beteiligt. Zuwanderung hat für den Landkreis Cloppenburg bewirkt, dass - entgegen dem Bundestrend der demografischen Alterung - unsere Region die jüngste Bevölkerung in Deutschland aufweist und sich damit auch als attraktiver zukunftsorientierter wirtschaftlicher Raum darstellt. Migrantinnen und Migranten werden mit ihren spezifischen Potentialen und Ressourcen grundsätzlich als Gewinn und als Chance für das Gemeinwesen betrachtet. Diese Ausgangslage veranlasste die Geschichtswerkstatt-Frauen sich nach 4 Veröffentlichungen, die sich mit dem historischen Frauenleben im Landkreis Cloppenburg beschäftigten, sich diesem aktuellen Thema zuzuwenden; der Integration von zugewanderten Menschen, hier mit Augenmerk auf die Frauen. Denn gerade der Rolle der Frauen im Migrationsprozess wird momentan eine erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt. Frauen, besonders auch Mütter, nehmen hier vielfach eine Schlüsselfunktion ein. Diese verstärkte Aufmerksamkeit für die Frauen spiegelt sich auch in dem neuen Programm der Niedersächsischen Landesregierung "Migrantinnen in Niedersachsen. Integration gestalten" wider, das gemeinsam mit der Vernet-zungsstelle für Gleichberechtigung, Frauenbeauftragte und Gleichstellungs-beauftragte, Hannover und den Gleichstellungsbeauftragten in vielen Niedersächsischen Landkreisen und Kommunen durchgeführt wird. Die hier vorliegende Broschüre "Gekommen und geblieben. Migrantinnen im Landkreis Cloppenburg" beinhaltet die Lebensgeschichten von Frauen aus 10 Ländern der Welt, die aus unterschiedlichen Gründen einmal in den Landkreis "gekommen und geblieben" sind. Sie wurde im Rahmen des oben genannten Programms unter der Regie der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Cloppenburg erarbeitet und mit finanzieller Unterstützung des Landes gedruckt. Ich danke den Teilnehmerinnen der Geschichtswerkstatt, dass sie in gewohnter Art und Weise viele Stunden ehrenamtlich für das Entstehen der Broschüre gearbeitet und großes Interesse an dem Thema "Migration und Integration" gezeigt haben. Ebenso danke ich den Migrantinnen aus dem Landkreis Cloppenburg, die bereit waren, ihre Migrationsgeschichten zu erzählen oder auch aufzuschreiben und damit der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Diese Lebensgeschichten sind vielfach Beispiele für eine gelungene Integration und somit Mutmachgeschichten für Migrantinnen, Migranten und Einheimische für eine Begegnung auf Augenhöhe und beständigen interkulturellen Austausch.


 

Das Buch


"Gekommen und geblieben - Migrantinnen im Landkreis Cloppenburg"

kann zum Preis von 5,00 EUR in der Kreisverwaltung, dort an der Information, erworben werden.

Herausgeber:

Landkreis Cloppenburg
Der Oberkreisdirektor
Eschstraße 29
49661 Cloppenburg

Konzeption: Gleichstellungsbeauftragte
des Landkreises Cloppenburg
Dr. Christina Neumann
Druck: Schwärter druckt GmbH, Cloppenburg 2008
Fotos: aus Privatbesitz

Mit Förderung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Familie, Frauen und Gesundheit und der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauenbeauftragte und Gleichstellungsbeauftragte, Hannover im Rahmen des Programms "Migrantinnen in Niedersachsen . Integration gestalten"


 

Downloads

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pdf Gleichstellungsbericht 2013 - 2015
Bericht des Landrates und der Gleichstellungsbeauftragten über Maßnahmen zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Landkreis Cloppenburg 2013 - 2015 nach § 9 (7) NKomVG
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