Jugend & Familie

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Rebecca Kündiger
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"Netzwerk Frühe Hilfen" - Der Blog

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Artikel vom 25.06.2020 | zurück zur Übersicht

Teil 4: Verständigung zwischen zwei Welten-Kinder und Hunde verstehen sich ohne viele Worte

Foto nachgestellt- dieser Hund zeigt eine geduckte Körperhaltung, das weiße in den Augen ist sichtbar, die Ohren angeklappt- er würde lieber nicht von oben auf dem Kopf gestreichelt werden.
Derselbe Hund mit aufmerksamem Blick in die Kamera- voller Vorfreude auf das Leckerlie hinter der Kamera :-)

Hunde lernen uns Menschen zu verstehen wie kein anderes Haustier. Und das, obwohl Hunde und Menschen naturgemäß auf unterschiedlichen Wegen kommunizieren. Menschen nutzen gern und größtenteils ihre Sprache, während Hunde untereinander überwiegend mit Körpersignalen kommunizieren.

Obgleich Hunde unsere Art der Kommunikation verstehen lernen und sich daran zu orientieren wissen, ist es wichtig, auch die Körpersprache der Hunde verstehen zu lernen.(lesen sie hierzu z.B.: https://www.martinruetter.com/wien/so-isser-brav/trainingstipps/#c11797)

Zeigt ein Hund in der Interaktion (mit Kindern oder auch mit Erwachsenen) :

- eine geduckte Körperhaltung,

- angelegte Ohren,

- hecheln, -

- „Clownsgesicht“ bzw. „grinsen“,

- die Augen so weit geöffnet dass das weiße sichtbar ist oder verengte Augen.

- versucht er sogar wegzugehen,

-oder erstarrt in seiner Bewegung, dann möchte er mitteilen:

„Ich fühle mich bedrängt, habe Angst, habe Stress und möchte das was wir gerade machen nicht machen.“

(Diese und weitere Merkmale finden Sie auf: https://www.easy-dogs.net/angstverhalten/)

Für ein harmonisches Miteinander von Kind und Hund ist es wichtig, dass die Eltern und im besten Fall auch die Kinder erkennen, wenn ein Hund sich unwohl fühlt und eine Situation beenden will.

Ein erkennen und ernst nehmen der Signale des Hundes schützt Hund und Kind!

Kinder haben oft große Freude daran die Sprache der Hunde zu lernen und zu verstehen- helfen Sie ihm dabei.

Auch wenn Kinder keinen eigenen Hund haben, profitieren sie davon, wenn sie die Körpersprache von Hunden verstehen lernen, die ihnen bei Freunden oder auf der Straße begegnen. Wenn man weiß, was das Gegenüber einem mitteilen möchte, dann kann man die Begegnung souverän und ohne Angst meistern.

  • Dies ist nur ein kleiner Einblick in das wichtige Thema: Körpersprache. Wer sich mit der sogenannten Eskalationsskala von Hunden näher beschäftigen möchte kann dies unter anderem unter: https://www.schlawienerhund.at/angst-angstaggression/ Auf Ihrer Homepage gibt Piroska Stechauner eine Hundeverhaltenstrainerin einen umfassenden Einblick in die Thematik. Auch in Hundeschulen werden Sie zu diesem umfassend begleitet und unterstützt.

Sie haben Fragen zu diesem Thema? Schreiben Sie mir gern eine Nachricht an: r.kuendiger@lkclp.de

Bis bald,

Ihre Rebecca Kündiger