Gesundheit & Soziales

Hier finden Sie Informationen zu den Themen Gesundheit und Soziales im Landkreis Cloppenburg ...

Dr. Daniel Tabeling
Tel: 04471/15-409
Fax: 04471/15330
Raum: 0.022
Annika Chmiel
Tel: 04471/15-503
Fax: 04471/15330
Raum: 0.041
Malte König
Tel: 04471/15-717
Fax: 04471/15330
Raum: 0.041
Johannes Meyer
Tel: 04471/15-247
Fax: 04471/15330
Raum: 0.039
Andreas Müller
Tel: 04471/15-287
Fax: 04471/15330
Raum: 0.039

Kreishaus
Eschstraße 29
49661 Cloppenburg

Telefon: 04471 / 15-0

montags - freitags:
08.30 Uhr bis 12.30 Uhr
und nach Vereinbarung

Infektionsschutz

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) fördert und schützt die Gesundheit der Bevölkerung und beobachtet und bewertet die gesundheitlichen Verhältnisse der Bevölkerung einschließlich der Auswirkungen von Umwelteinflüssen auf die Gesundheit.

Zur Erfüllung dieser Aufgaben gehen die Behörden des ÖGD den Ursachen von Gesundheitsgefährdungen und Gesundheitsschäden nach und wirken auf die Beseitigung von Gesundheitsgefährdungen hin. Sie stellen sicher, dass die Anforderungen der Hygiene eingehalten und übertragbare Krankheiten bei Menschen verhütet und bekämpft werden. Sie initiieren und koordinieren Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung. Als Grundlage für Gesundheitsberichte und für ggf. erforderliche politische Entscheidungen werden Krankheiten durch den ÖGD epidemiologisch erfasst und bewertet.

Tuberkulosefürsorge
Die Tuberkulose ist eine weltweit verbreitete Infektionskrankheit. In der Bundesrepublik tritt sie relativ selten auf und ist eine Erkrankung von Risikogruppen.

Nach der Ansteckung verläuft die Erkrankung zumeist unbemerkt und kann sich erst nach Monaten oder Jahren bei geschwächter Abwehrlage des Patienten zeigen.'
Die Tuberkulose kann alle Organe des Körpers betreffen und schädigen.

Meldepflichtige Infektionskrankheiten
Die Verhütung von Infektionserkrankungen und die Vermeidung der Ansteckung Gesunder durch Erkrankte, ist eine der wesentlichen Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes.

Entgegen der Annahme, dass Infektionskrankheiten besiegbar sind, finden sich nach wie vor Erreger die eine Bedrohung für die Bevölkerung darstellen können.

Hygiene in medizinischen Einrichtungen und in Gemeinschaftseinrichtungen
Gemäß der Definition der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie ist Hygiene die "Lehre von der Verhütung der Krankheiten und der Erhaltung, Förderung und Festigung der Gesundheit". Im Allgemeinen wird Hygiene umgangssprachliche als "Sauberkeit" bezeichnet, im engeren Sinn bezeichnet es Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten wie Reinigung, Desinfektion und Sterilisation.

Das Gesundheitsamt Cloppenburg informiert und berät zu infektionshygienischen Belangen sowohl im privaten als auch öffentlichen Bereich. Ein Schwerpunkt ist aber auch die Überwachung von medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Dialyseeinrichtungen, Arzt-, Zahnarzt und Heilpraktikerpraxen sowie Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Altenpflegeheime und sonstige Heime und Betreuungseinrichtungen. Aber auch Tattoo- und Piercingstudios, Podologiepraxen, etc. unterliegen der Überwachung durch das Gesundheitsamt.

Zulassung als spezielle Gelbfieber-Impfstelle in Niedersachsen
In Gebieten mit Vorkommen von Gelbfieber ist eine Übertragung in ländlichen aber auch in städtischen Regionen möglich. Zu Ihrem persönlichen Schutz ist es notwendig, sich spätestens 10 Tage vor Einreise in diese Gebiete gegen Gelbfieber impfen zu lassen. Daneben verlangen viele Länder die Vorlage einer international gültigen Bescheinigung (Impfpaß) über eine Gelbfieberimpfung, wenn Sie aus einem der Länder mit Gelbfieberinfektionsgebieten einreisen wollen. Darüber hinaus ist jedoch eine speziell auf Ihre Reisebedingungen abgestimmte Beratung zusätzlich sinnvoll. Sprechen Sie mit einer qualifizierten Beratungsstelle oder einem reisemedizinisch ausgebildeten Arzt.


 

Downloads Infektionsschutz allgemein

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pdf Merkblatt für Reisende - Informationen zur Gelbfieberimpfung
In Gebieten mit Vorkommen von Gelbfieber ist eine Übertragung in ländlichen aber auch in städtischen Regionen möglich. Zu Ihrem persönlichen Schutz ist es notwendig, sich spätestens 10 Tage vor Einreise in diese Gebiete gegen Gelbfieber impfen zu lassen
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pdf Merkblatt für Tuberkulose-Kontaktpersonen
Sie hatten eventuell Kontakt zu einer an ansteckungsfähiger Tuberkulose erkrankten Person, weswegen wir einige Informationen an Sie weitergeben möchten.
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pdf Merk -/Infoblatt für Träger der infektiösen Gelbsucht, Virus Hepatitis B
Merk - und Informationsblatt für Träger von Erregern der infektiösen Gelbsucht, Virus Hepatitis B
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pdf Merkblatt Zeckenübertragene Erkrankungen
Durch Zecken werden verschiedene Krankheiten übertragen. Die bekanntesten sind die Frühsommermeningoencephalitis (FSME) und die Lyme- Borreliose. In Niedersachsen besteht die Gefahr der FSME-Virusübertragung durch Zecken nicht.
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Downloads Infektionsschutz in Gemeinschaftseinrichtungen

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pdf Anforderungen an einen Hygieneplan gemäß § 36 lfSG für Gemeinschaftseinrichtungen
Seit Inkrafttreten des neuen Infektionsschutzgesetzes (IfSG) am 01.01.2001 müssen
gemäß § 36 Abs. 1 unter anderem auch Gemeinschaftseinrichtungen, in denen Säug-
linge, Kinder oder Jugendliche betreut werden, wie Schulen, Kindergärten etc., Hygie-
nepläne erstellen.
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pdf Merkblatt für Eltern, Allgemeine Hygieneregeln
Die konsequente Umsetzung von Impfempfehlungen ist die wesentliche Säule des Schutzes vor ansteckenden Erkrankungen. Aber Impfungen und vorbeugende Medikamentengaben reichen oftmals nicht aus, um eine ansteckende Krankheit zu verhüten. Daher ist es zusätzlich notwendig, bestimmte allgemeine Hygieneregeln in Gemeinschaftseinrichtungen, aber auch in der häuslichen Umgebung zu beachten. Regeln, die zu Hause eingeübt werden, werden in der Mehrzahl der Fälle auch in der Schule oder im Kindergarten befolgt.
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pdf Merkblatt Hand - Fuß -Mundkrankheit
Die Krankheit betrifft in der Regel Kinder unter 10 Jahren. Sie beginnt mit Halsschmerzen. Dann bilden sich Bläschen im Mund, aus denen schnell kleine Geschwüre entstehen. Kurz darauf entstehen Bläschen an anderen Stellen, vorwiegend an Händen und Füßen. In den Bläschen befinden sich Viren. Die Krankheit dauert meist eine Woche. Sie ist hochansteckend. Je älter die Kinder bei der Ansteckung sind, umso seltener entwickeln sie einen Ausschlag an den Händen und Füßen. (Die Hand-Fuß-Mundkrankheit des Menschen hat nichts mit der Maul- und Klauen-Seuche der Huftiere zu tun.)
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pdf Merkblatt Kopflausbefall
Die Kopfläuse verursachen durch ihre Stiche und die dabei abgesonderten Sekrete stark
juckende Entzündungen. Alle behaarten Körperstellen können befallen werden.
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pdf Rahmen-Hygieneplan für Kindereinrichtungen
Rahmen-Hygieneplan gemäß § 36 Infektionsschutzgesetz für Kindereinrichtungen (Kinderkrippen, -gärten, -tagesstätten, auch integrativ, und Kinderhorte)
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pdf Wiederzulassungsempfehlungen im Überblick 97 KB Download

Downloads Infektionsschutzgesetz

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pdf Antrag auf Entschädigung
Antrag auf Entschädigungnach §§56 ff des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)
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pdf Meldebogen Benachrichtigung
Meldebogen Benachrichtigung gem. §34 (6) Infektionsschutzgesetz
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pdf Meldebogen Benachrichtigung Skabies/Krätze
Benachrichtigung gemäß § 36 (3a) Infektionsschutzgesetz (IFSG)
Skabies/Krätze bei in bestimmten Einrichtungen tätigen oder untergebrachten Personen
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pdf Meldeformular für meldepflichtige Krankheiten
Meldeformular für meldepflichtige Krankheiten gemäß §§ 6, 8, 9 IfSG - Im § 6 IfSG werden Krankheiten aufgeführt, die bereits auf Grund des klinischen Bildes oder klinischer Verdachtsmomente zu melden sind. Dieses Meldeformular soll den Meldeablauf vereinfachen.
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pdf Merkblatt Zahlung von Entschädigungen
Wer als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne von § 31 S. 2 IfSG aufgrund des IfSG Verboten in der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann nach § 56 Abs. 1 S. 1 IfSG eine Entschädigung in Geld erhalten. Das gleiche gilt für Personen, die als Ausscheider oder ansteckungsverdächtige abgesondert wurden oder werden. Bei Ausscheidern jedoch nur, wenn sie andere Schutzmaßnahmen nicht befolgen können. (§ 56 Abs. 1 S. 2 IfSG). Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall.
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pdf IfSG-Belehrung - Einverständniserklärung der Eltern
Einverständniserklärung der Eltern zur Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz (IfSG)
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pdf IfSG-Belehrung - Merkblatt Zweijährliche Belehrung gemäß § 43 Abs. 4
Mitarbeiter müssen von ihrem Arbeitgeber oder Dienstherren zweijährlich belehrt werden. Damit soll die sog. Erstbelehrung gem. 43 Abs. 1 Nr. 1 Infektionsschutz aufgefrischt und in Erinnerung gerufen werden. Inhalt: Welche Tätigkeiten unterliegen diesen Regeln? Warum müssen bestimmte Vorschriften beachtet werden? Wie können Sie zur Verhütung lebensmittelbedingter Infektionen beitragen? Tätigkeitsverbote! Wie sind Erkrankungen erkennbar? Was tun, wenn ich an mir eines oder mehrere der genannten Symptome erkenne?
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