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Pressemitteilungen

Artikel vom 25.04.2013 | zurück zur Übersicht

Zu viele Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz

Landkreis Cloppenburg - Das Jugendamt des Landkreises Cloppenburg hat erneut in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Cloppenburg/ Vechta Alkoholtestkäufe im gesamten Kreisgebiet durchgeführt. Dafür wurden zwei 16-jährige Polizeischülerinnen eingesetzt, die versuchten, in verschiedenen Lebensmittelgeschäften, Tankstellen, Kiosken, Getränkemärkten und Bäckerein hochprozentigen Alkohol zu kaufen. Nach Mitteilung der Kreisverwaltung gelang es den Testkäufern in 78 Prozent der Fälle an "harten" Alkohol zu kommen. Beim letzten Testkauf im Dezember 2012 habe die Quote noch bei 45 Prozent gelegen. Da es sich bei den Verstößen um eine Ordnungswidrigkeit handele, würden gegen die Verkaufsstellen und das Kassenpersonal Verfahren eingeleitet, so der Landkreis. "Leider wurde viele Male gar nicht nach dem Alter oder einem Ausweis gefragt. Häufig beurteilt das Kassenpersonal das Alter einfach nach dem Aussehen der Jugendlichen", erklärt Kreisjugendpflegerin Alexandra Pille. Obwohl bereits viele Kassensysteme mit einem Jugendschutzwarner ausgestattet seien, werde vielfach Alkohol an Minderjährige abgegeben. Gerade im Hinblick auf den 1.Mai müssten die Verkaufsstellen sensibilisiert werden. Verkäufer sollten sich immer den Ausweis zeigen lassen und sich die Zeit nehmen, das Alter zu berechnen. Aber auch die Eltern sollten das Gespräch mit ihren Kindern suchen und sie auf die Gefahren von übermäßigen Alkoholkonsum aufmerksam machen, fordert die Kreisjugendpflegerin.
Nach dem Jugendschutzgesetz dürfen in Gaststätten sowie Verkaufsstellen oder sonst in der Öffentlichkeit an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren kein Branntwein (z.B. Whisky, Rum und Wodka) und auch keine branntweinhaltigen Getränke (sog. Alcopops) ausgegeben werden. An unter 16-jährige darf generell weder Alkohol abgegeben noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden. Mit Kontrollen durch die Polizei und das Jugendamt müssten die Verkaufsstellen auch in Zukunft jederzeit rechnen, warnt der Landkreis.