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Pressemitteilungen

Artikel vom 04.03.2013 | zurück zur Übersicht

Aflatoxin: Bisher alle Milchproben negativ

Die von den Milchviehhaltern und den Molkereien im Rahmen der Eigenkontrollen auf mögliche Aflatoxin-Belastungen untersuchten Milchproben sind bisher alle negativ. Insgesamt liegen dem Veterinäramt des Landkreises Cloppenburg von 66 Milchviehbetrieben Eigenkontrollergebnisse vor, die alle ohne Befund sind. Weitere 17 Betriebe haben den Nachweis erbracht, dass sie nach dem 21. Februar kein Futter aus möglicherweise belasteten Lieferungen mehr eingesetzt haben. Für 11 Betriebe fehlen diese Nachweise bisher noch, weil sie auf dem Postweg oder über das LAVES an den Landkreis übermittelt werden. Die Zahl der betroffenen Milchviehalter im Landkreis Cloppenburg hatte sich am Samstagmorgen von ursprünglich 80 auf 94 erhöht, nachdem durch Nachermittlungen des Veterinäramtes aus den vorliegenden Lieferlisten weitere 14 Milchviehhalter identifiziert worden waren, die ebenfalls möglicherweise belastetes Futter erhalten hatten.
Am Wochenende wurden dem Veterinäramt Cloppenburg vom LAVES zudem Listen übersandt, die mehrere Tausend Futtermittellieferungen an Rinder-, Schweine- und Geflügelmastbetriebe enthalten. Nach der vorliegenden Risikobewertung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass die Lebern und Nieren von Schlachttieren Grenzwertüberschreitungen aufweisen. Damit die erforderlichen Beprobungen lückenlos erfolgen, hat sich das Veterinäramt von den Futtermittelherstellern schriftlich bestätigen lassen, dass diese alle Empfänger von möglicherweise belastetem Futter informiert haben. Aufgrund dieser Information sind die Tierhalter verpflichtet, bei der Abgabe von Tieren zur Schlachtung im Rahmen der Lebensmittelketteninformation den Schlachtbetrieb auf das bestehende Risiko hinzuweisen, damit die erforderliche Beprobung der Lebern und Nieren durchgeführt wird. Gleichzeitig hat das Veterinäramt die Schlachtbetriebe auf ihre Eigenkontroll-verpflichtungen hingewiesen. Die Einhaltung dieser Eigenkontroll-pflichten wird im Rahmen der Fleischhygieneuntersuchung amtlich überwacht.