Aktuelles & Presse

Hier finden Sie Aktuelles wie Ausschreibungen, Bekanntmachungen, Presseartikel, Standorte der Geschwindigkeitsmessung etc. des Landkreises Cloppenburg ...

Frank Beumker
Tel: 04471/15-635
Fax: 04471/15100
Raum: 1.085
Sascha Sebastian Rühl
Tel: 04471/15-447
Fax: 04471/85697
Raum: 1.085

Kreishaus
Eschstraße 29
49661 Cloppenburg

Telefon: 04471 / 15-0

montags - freitags:
08.30 Uhr bis 12.30 Uhr
und nach Vereinbarung

Pressemitteilungen

Artikel vom 01.03.2013 | zurück zur Übersicht

Belastete Milch darf nicht in Verkehr gebracht werden

Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen haben 80 Milchviehbetriebe im Landkreis Cloppenburg Futtermittellieferungen erhalten, die mit Aflatoxin belastet sein könnten. Sofern diese Betriebe das Futter aus den belasteten Chargen noch nach dem 21. Februar verfüttert haben, dürfen sie ihre Milch ab sofort nicht mehr in Verkehr bringen. Vor diesem Termin verbrauchtes Futter führt nach den vom Niedersächsischen Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (LAVES) vorgenommenen Risikobewertungen nicht mehr zu Grenzwertüberschreitungen in der Milch. Die betroffenen Futtermittelhersteller sind vom LAVES auf ihre Verpflichtung hingewiesen worden, die Empfängerbetriebe sofort zu informieren und auf das Lieferverbot für Milch hinzuweisen.
Zudem werden alle 80 Milchviehhalter, die auf den vom LAVES heute Nachmittag übersandten Lieferlisten stehen, soweit möglich noch heute vom Veterinäramt des Landkreises Cloppenburg angerufen und auf die bestehenden Verpflichtungen als Lebensmittelunternehmer hingewiesen. Die Betriebe werden darüber aufgeklärt, dass Milch nur in Verkehr gebracht werden darf, wenn dokumentiert ist, dass nach dem 21. Februar kein Futter aus belasteten Lieferungen mehr verfüttert worden ist. Die Betriebe haben dies dem Veterinäramt gegenüber schriftlich zu bestätigen und durch Lieferscheine für das aktuell eingesetzte Futter zu belegen. Das Lieferverbot gilt solange, bis durch eigene oder amtliche Probenergebnisse belegt ist, dass keine Grenzwertüberschreitungen vorliegen.
Da nach der Risikobewertung des LAVES bei Fleisch und Eiern keine Grenzwertüberschreitungen zu befürchten sind, gelten hierfür keine Beschränkungen.