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Pressemitteilungen

Artikel vom 23.01.2012 | zurück zur Übersicht

Infoveranstaltung E 233 in Löningen

Kartendarstellung des Streckenabschnitts

Südliche Anbauvariante ist die beste Lösung für Steinrieden

Löningen/Lastrup - Den Stand der Vorplanungen für den Ausbau der E 233 auf dem Streckenabschnitt von der Anschlussstelle Lastrup-Ost der Ortsumgehung Lastrup bis nach Löningen-Meerdorf war Gegenstand einer Informationsveranstaltung, die der Landkreis Cloppenburg am Freitagabend, 20. Januar 2012, im Forum Hasetal durchgeführt hat. Der sogenannte Planungsabschnitt 5 hat einschließlich der Ortsumgehung Lastrup eine Gesamtlänge von zehn Kilometer. Die ausgearbeitete Trassenplanung sieht vor, dass im Bereich der Ortsumgehung Lastrup, trotz der Verbreiterung auf vier Fahrspuren, die vorhandenen Brückenbauwerke erhalten werden. Auf dem Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Lastrup-Ost und der Überführung über die Molberger Straße muss der Fahrbahnverlauf angepasst werden, um die für den Ausbau erforderlichen größeren Radien einzuhalten. Für Lastrup sind zwei Anschlussstellen geplant. Neben der Anschlussstelle Lastrup-Ost bleiben die Auf- und Abfahrten an der Linderner Straße (K357) erhalten. Weil alle Brücken erhalten bleiben, gibt es auch nach dem Ausbau Überführungen der Molberger Straße, der Hammeler Straße und des Baukelweges in Oldendorf sowie eine Radwegüberführung im Bereich der Hohefeld-Siedlung.
Von der Brücke in Oldendorf macht die neue Fahrbahn einen weiten Bogen und wird dann im Westen des Oldendorfer Fuhrenkamps wieder an die jetzige Trasse herangeführt.
In dem weiteren Streckenverlauf im Bereich Steinrieden favorisieren die Straßenplaner nach Prüfung von verschiedenen Varianten einen Ausbau der Straße nach Süden hin. Hierbei ergeben sich zwei Möglichkeiten. Bei der sogenannten "südlichen Anbauvariante" wird die vorhandene Fahrbahn nach Süden verbreitert. Die aus Sicht der Planer beste Lösung ist jedoch die "südlich abgesetzte Ausbauvariante". Hierbei werden die vier Fahrstreifen in geringer Entfernung zur jetzt vorhanden Straße neu gebaut. Dies ist auch die Lösung, die in einer Versammlung von allen betroffenen Wohnanliegern befürwortet wurde. Bei der "südlichen Anbauvariante" müssen drei und bei der "südlich abgesetzten Variante" fünf Wohnanlieger, deren Gebäude jetzt direkt an der Fahrbahn liegen und die deswegen erheblichen Verkehrsbelastungen ausgesetzt sind, weichen. Die "südlich abgesetzte Ausbauvariante" hat den Vorteil, dass die jetzige Straße als Erschließungsstraße für die nördlichen Anlieger erhalten bleiben kann und dass gleichzeitig der notwendige Platz für Lärmschutzmaßnahmen für die im Norden verbleibenden Anlieger geschaffen wird. Eine Überführung ist im Bereich der Steinrieder Straße vorgesehen. Westlich von Steinrieden soll die Straße dann wieder auf der vorhandenen Trasse geführt werden, wobei die Fahrbahn nach Norden hin verbreitert wird.