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Pressemitteilungen

Artikel vom 04.01.2011 | zurück zur Übersicht

Dioxin in Futtermitteln

Nur wenige Betriebe im Landkreis Cloppenburg betroffen

Betriebe müssen Einhaltung der Grenzwerte nachweisen

Landkreis Cloppenburg - Nach dem derzeitigen Kenntnisstand haben nur wenige Betriebe im Landkreis Cloppenburg Futtermittellieferungen erhalten, die mit Dioxin belastet sein könnten. Die Auswertung der gestern Abend vom Land zur Verfügung gestellten Vertriebslisten hat ergeben, dass sieben Legehennenbetriebe und 23 Putenmastbetriebe von den betroffenen Futtermittelunternehmen Lieferungen erhalten haben. Betriebe mit Schweine und Rinderhaltung sowie Hähnchenmastbetriebe sind bisher nicht betroffen.
Die sieben Legehennenbetriebe sind nach Mitteilung der Kreisverwaltung bereits am 23. Dezember darüber informiert worden, dass sie möglicherweise verunreinigtes Futter erhalten haben. Seitdem seien von diesen Betrieben keine Eier mehr in Verkehr gebracht worden. In den Betrieben seien unter amtlicher Aufsicht Proben gezogenen und von akkreditierten Laboren untersucht worden. Für vier Betriebe könne zwischenzeitlich aufgrund der Untersuchungsergebnisse Entwarnung gegeben werden, informiert der Landkreis. Bei zwei Betrieben seien in den untersuchten Eiern erhöhte Doxin-Werte von 3,9 und 4,9 Nanogramm (ng) pro Kilogramm Eifett festgestellt worden. Die Eier aus diesen beiden Betrieben würden unschädlich beseitigt. In einem Fall liege das Untersuchungsergebnis in der Nähe des zulässigen Grenzwertes von 3 ng, so dass hier noch weitere Untersuchungen abzuwarten seien.
Von den 23 betroffenen Putenmastbetrieben dürften derzeit eben-falls keine Tiere zur Schlachtung abgegeben werden. Die Betriebe müssten im Rahmen der betrieblichen Eigenkontrolle ihre Bestände beproben und nachweisen, dass das Fleisch unbedenklich sei, teilt die Kreisverwaltung mit. Alle Proben würden von akkreditierten Laboren untersucht. Die erforderliche Schlachterlaubnis werde vom Veterinäramt erst erteilt, wenn durch Untersuchungen belegt sei, dass die Grenzwerte eingehalten seien.
Durch die Eigenkontrollpflichten der Betriebe und die amtliche Überwachung sei sichergestellt, dass keine belasteten Eier oder Fleischprodukte in den Handel gelangen, betont der Landkreis Cloppenburg.