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Pressemitteilungen

Artikel vom 14.06.2022 | zurück zur Übersicht

Generalistische Pflegeausbildung erhält durch Kooperationsbeirat neuen Schub

70 Einrichtungen in PflegeAusBildungsNetzwerk zusammengeführt

Der Kooperationsbeirat ist ein großes Gremium, in dem viel Expertise rund um die Pflegeausbildung zusammenkommt.

Landkreis Cloppenburg. „Mit Schule, Träger und Azubis gemeinsam“ - Unter diesem Motto hat sich jetzt das PflegeAusBildungsNetzwerk zur konstituierenden Sitzung des „Kooperationsbeirates generalistische Pflegeausbildung“ im Cloppenburger Kreishaus getroffen und ausgetauscht. Zukünftig sollen in diesem Gremium die Ausbildungsstrukturen unter den Einrichtungen besser miteinander verknüpft werden und ein gemeinsames Ausbildungsverständnis entstehen.

Durch die Zusammenlegung der Pflegeberufe in der generalistischen Pflegeausbildung ist es wichtig, dass alle Ausbildungsbereiche miteinander kooperieren um den Auszubildenden einen umfangreichen Einblick in die verschiedenen Fachgebiete geben zu können. Ein Vorteil dieses umfassenden und fachübergreifenden Ausbildungsmodells ist, dass Fachkräften eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten offenstehen und EU-weit anerkannt ist. Die dreijährige Ausbildung macht es möglich. Nötig sind dazu aber praktische Einblicke in alle Aspekte innerhalb des Pflegeberufs.

Um den Auszubildenden ein vielseitiges Spektrum an Fachbereichen bieten zu können, hat die Koordinierungsstelle generalistische Pflegeausbildung der Kreisverwaltung in Zusammenarbeit mit den berufsbildenden Schulen im Landkreis Cloppenburg ein Netzwerk über die Landkreisgrenzen hinaus gebildet. Über 70 Einrichtungen, in denen die praktische Pflegeausbildung absolviert werden kann, wurden in einem Vertragsverbund zusammengeführt.

Die Vorsitzende des Kooperationsbeirates, Christa Preuth-Stucke unterstrich in ihrer Begrüßung die Wichtigkeit des neugegründeten Kooperationsbeirates, der zukünftig wichtige Weichenstellungen in der generalistischen Pflegeausbildung begleiten wird.

Auch der Erste Kreisrat Ludger Frische betonte die Notwendigkeit dieser Zusammenarbeit im Hinblick auf den demografischen Wandel und damit einhergehenden Pflegekräftemangel. Durch eine fundierte Pflegeausbildung solle die „Zukunftssicherheit“ in der Pflege gewährleistet werden, um so auch den zukünftigen Bedarf an Pflegefachkräften decken zu können.

Die Schulleitungen der Berufsbildenden Schule am Museumsdorf in Cloppenburg, Günter Lübke, und der Berufsbildenden Schule Friesoythe Marlies Bornhorst-Paul bedankten sich beim Landkreis für die Einrichtung der Koordinierungsstelle und die damit verbundene Unterstützung für Schulen, Träger und Auszubildende.

Einen besonderen Beitrag konnte Kathrin Hirchert vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (bafza) beitragen, indem sie einen informativen Vortrag zu den gesetzlichen Grundlagen (§18 PflBG) und dem Finanzierungsausgleich durch den Pflegeausbildungsfond hielt. Durch die Einrichtung dieses Fonds können auch kleine Einrichtungen mit der Durchführung der generalistischen Pflegeausbildung als Ausbildungsträger ihren Beitrag zur Verbesserung des Pflegepersonalstandes leisten, da nahezu alle Kosten über ein Ausgleichsverfahren erstattet werden.

Wer sich im Verbund engagieren möchte, sei es in Bezug auf Ausbildungsplätze oder auch erweiterte Plätze für Fachbereiche, hierzu zählen Kindergärten, Hospize, Einrichtungen der Behindertenhilfe und weitere Soziale Dienste, kann nähere Informationen bei der Koordinierungsstelle des Landkreises bekommen unter Telefon 04471/15-390.