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Pressemitteilungen

Artikel vom 14.06.2022 | zurück zur Übersicht

Seniorenvertretungen aus dem Landkreis Cloppenburg tauschten sich aus

Notwendigkeit für Sprachrohr der älteren Bürgerinnen und Bürger in allen Kommunen bestätigt

Von links: Dr. Stefanie Föbker (Demografiebeauftragte LK CLP), Elisabeth Hermes (Seniorenstützpunkt LK CLP), Carola Krenke (Amtsleitung Sozialamt), Eugen Gehlenborg (Seniorenbeauftragter Garrel), Helene Kösters (Seniorenbeirat Saterland), Anne de Buhr, Heiner Schütte (beide Seniorenbeirat Friesoythe), Evelyn Gheoghe-Hertel (Seniorenservicebüro Essen)

Landkreis Cloppenburg. Politische Interessenvertretungen für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sind genauso notwendig wie ein kommunenübergreifender Austausch der Vertreter. Zu dieser Erkenntnis sind nun alle Seniorenvertretungen des Landkreises Cloppenburg bei einem Austauschtreffen im Kreishaus in Cloppenburg gekommen. Eingeladen worden waren sie von Elisabeth Hermes vom Seniorenstützpunkt des Landkreises.

Die Seniorenvertretungen sind Bindeglied zwischen älteren Bürgerinnen und Bürgern und dem Rat bzw. der Verwaltung der Kommune. Im Landkreis gibt es bislang Seniorenbeiräte in Barßel, Cloppenburg, Friesoythe und im Saterland, einen Seniorenbeauftragten in Garrel und ein Seniorenservicebüro in Essen. Seniorenbeiräte und Seniorenbeauftragte sind ehrenamtlich Engagierte, die sich für die Belange der älteren Bevölkerung einsetzen. Sie sind politisch beteiligt an Sitzungen von Fachausschüssen, die sich mit für ältere Menschen relevante Themen beschäftigen. Die Seniorenvertretungen finden mit ihren Anliegen Gehör bei den Bürgermeistern und werden unterstützt.

„Bei dem Austauschtreffen wurde die Vielfältigkeit im Aufgabenspektrum deutlich“, freut sich Elisabeth Hermes. Zu den Aufgaben gehören neben den Beratungsangeboten zu altersspezifischen Angelegenheiten auch das Einsetzen für Erleichterungen im Alltag der Senioren, wie z.B. Parkplätze bei Einkaufsmärkten und öffentlichen Gebäuden in direkter Nähe zum Eingang oder die Beschriftung von Parkbänken, damit diese im Notfall schnell und direkt von den Rettungskräften angefahren werden können. Aber auch die Förderung der sozialen Kontakte durch Anregung, Koordinierung und Durchführung von Veranstaltungen kann ein Aufgabenfeld sein. Die Seniorenvertretungen bieten regelmäßig Sprechstunden an, in denen die Seniorinnen und Senioren sich gerne mit ihren Anliegen an die Seniorenvertretungen wenden können.

Die Seniorenvertretungen sehen sich als Ergänzung und Sprachrohr der bereits existierenden Gruppierungen für den älteren Bevölkerungsanteil.

Carola Krenke, Amtsleitung des Sozialamtes, bedankte sich für das Engagement der Seniorenvertretungen und befürwortete die Relevanz der Seniorenvertretungen mit den vielfältigen Aufgabenbereichen.

Elisabeth Hermes unterstützt eine gute Vernetzung der bereits tätigen Seniorenvertretungen untereinander und mit dem Seniorenstützpunkt. „Ziel der Vernetzung ist es, die Bevölkerung des Landkreises über die aktuelle Situation und die besonderen Probleme der älteren Menschen zu sensibilisieren.“ Gemeinsam wollen die Aktiven den Bedarf der älteren Bevölkerung erheben und daraus mögliche Handlungsschwerpunkte entwickeln.

Elisabeth Hermes berät Interessierte bei der Gründung von Seniorenbeiräten in ihrer Stadt oder Gemeinde. Wer Interesse hat, kann sich im Seniorenstützpunkt unter Tel. 04471/15872 informieren.