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Pressemitteilungen

Artikel vom 16.05.2022 | zurück zur Übersicht

Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle

Landkreise Cloppenburg und Vechta laden zu regionalem Informationsforum Oldenburger Münsterland ein

Landkreis Cloppenburg. Die Landkreise Cloppenburg und Vechta werden an zwei Infoabenden über die aktuellen Entwicklungen bei der Endlagersuche für radioaktive Abfälle berichten. Die erste Veranstaltung des regionalen Informationsforums Oldenburger Münsterland findet am Montag, 23. Mai, in der Katholischen Akademie Stapelfeld (Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg) statt, die zweite am Mittwoch, 25. Mai, im Vechtaer Antoniushaus (Klingenhagen 6). Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Anmeldungen für beide Abende nimmt Barbara Ostendorf von der Katholischen Akademie Stapelfeld unter bostendorf@ka-stapelfeld.de oder 04471-1881128 entgegen. Im Mittelpunkt steht der aktuelle Stand des Auswahlverfahrens. Außerdem wird ein geologisches Fachbüro die in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta ausgewiesenen Teilgebiete vorstellen. Anschließend ist Gelegenheit zur Diskussion.

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) führt den Prozess der Endlagersuche gemäß Standortauswahlgesetz (StandAG) als öffentliches Verfahren durch. Als erster Schritt wurde im Herbst 2020 der Zwischenbericht Teilgebiete veröffentlicht, der 54 Prozent der Landesfläche Deutschlands in Form von 90 Teilgebieten als potentiellen Endlagerstandort ausweist. Die Landkreise Cloppenburg und Vechta begleiten das Verfahren bereits seit Herbst 2020. Nunmehr steht die nächste Phase der Beteiligung an. Die BGE hat Ende März 2022 die Methodik zur Anwendung der repräsentativen vorläufigen Sicherheitsuntersuchung veröffentlicht, auf deren Grundlage die Teilgebiete weiter eingegrenzt werden sollen zu Standortregionen. Bis Ende Mai steht der Methodenentwurf noch zur Diskussion.