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Pressemitteilungen

Artikel vom 17.11.2021 | zurück zur Übersicht

Neues Niveau in der Pflegeausbildung dank Ausbildungsreform

Koordinierungsstelle des Landkreises arbeitet mit Schulen und über 50 Trägern der praktischen Ausbildung zusammen

Partner bei der generalistischen Pflegeausbildung: Angelika Bartjen (BBS Friesoythe), Sabrina Pundsack (KOS Generalistik),Marlies Bornhorst-Paul (Schulleiterin BBS Friesoythe), Landrat Johann Wimberg, Günter Lübke (Schulleiter BBS a.M.), Amaris Schulte-Richtering (BBS a.M.), Barbara Krüßel (KOS Generalistik) und Dr. Christina Neumann (Stabsstelle Gleichstellung, Integration und Demografie).

„Durch die Zusammenlegung der Pflegeberufe stehen Einrichtungen und Schulen vor der Herausforderung, einen individuellen Ausbildungsplan für die Auszubildenden zu erstellen“, erklärt Sabrina Pundsack, die der neuen Koordinierungsstelle angehört. Und ihre Kollegin Barbara Krüßel ergänzt: „Während der Ausbildungszeit müssen verschiedene Einsätze absolviert werden. Wir übernehmen die Einsatzplanung und Netzwerkbildung in Zusammenarbeit mit der BBS am Museumsdorf und BBS Friesoythe für die Träger der praktischen Ausbildung im Landkreis Cloppenburg.“

Bei einem kürzlich erfolgten Gesprächstermin mit Vertretern des Landkreises und der Berufsbildenden Schulen freute sich Landrat Johann Wimberg darüber, dass die Koordination der Ausbildung nun gesichert sei und die Arbeit bereits aufgenommen worden ist. „Angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen und des demografischen Wandels ist es wichtig, dass die Pflegeausbildung in ihrer Qualität gesteigert, gleichzeitig flexibler gestaltet und die Auszubildenden darüber hinaus noch gefördert werden“, betonte der Landrat. Es freute ihn besonders, dass die Ausbildung aus einem Fond bezahlt wird, wodurch die Ausbildungsvergütung deutlich gestiegen und damit die Ausbildung attraktiver geworden ist. Durch die Finanzierung aus und die Einzahlung in einen sogenannten Ausbildungsfond sei die Ausbildung im Betrieb finanziell planbarer geworden.

Durch Netzwerkarbeit über die Kreisgrenzen hinaus soll es Auszubildenden, die in einem Landkreis wohnen, aber in einem anderen Landkreis zur Schule gehen auch leichter gemacht werden, wohnortnah eine Möglichkeit zur praktischen Ausbildung zu finden. „All diese Schritte gehen strategisch und langfristig den Fachkräftemangel in den Pflegeberufen an“, freuen sich Barbara Krüßel und Sabrina Pundsack.

Günter Lübke, Schulleiter der BBS am Museumsdorf, und Marlies Bornhorst-Paul, Schulleiterin der BBS Friesoythe, freuen sich über die Einrichtung der Koordinierungsstelle und dankten ausdrücklich der Kreispolitik und dem Landkreis für die Unterstützung. „Sie ist ein maßgeblicher Beitrag zur Weiterentwicklung der Gesundheitsregion und leistet ebenso einen Beitrag, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.“

Amaris Schulte Richtering, Abteilungsleiterin der BBS am Museumsdorf im Bereich Pflege, Sozialpädagogik und Ergotherapie, konnte berichten, dass sich alle in der Pflege unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen sehr über die Einrichtung der Koordinierungsstelle freuen. „Eine Pflegeausbildung ist etwas für echte Praktiker*innen und kluge Köpfe. Die Auszubildenden arbeiten von Anfang an in der Praxis und erhalten gleichzeitig in der Schule die theoretischen Grundlagen, die im Pflegealltag gebraucht werden“, erklärte Schulte Richtering. Die Koordinierungsstelle leiste einen wertvollen Anteil am reibungslosen Ablauf der Praxisausbildung. Darüber hinaus richteten die Vertreter der beiden Berufsschulen ein großes Dankeschön an die Träger der praktischen Ausbildung für die Beteiligung am Ausbildungsprozess.