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Pressemitteilungen

Artikel vom 21.07.2021 | zurück zur Übersicht

Fertigstellung des ehemaligen Amtsrichterhauses in Friesoythe verschiebt sich

Nutzung durch AMG und Kreismusikschule soll im Herbst erfolgen

Landkreis Cloppenburg. Im Frühjahr 2020 starteten die Arbeiten zur Kernsanierung der ehemaligen Amtsrichterwohnung in Friesoythe. Vor dem Umbau war das Polizeikommissariat Friesoythe in dem denkmalgeschützten Gebäude untergebracht. Nach dem Umbau, zu dem auch ein neuer gläserner Treppenhausanbau mit Aufzug gehört, wird das Albertus-Magnus-Gymnasium die komplett grundsanierten Räumlichkeiten nutzen. In dem denkmalgeschützten Bereich wird die Schulbibliothek untergebracht. Neben einer modernen medialen Ausstattung der Bibliothek sind auch eine Leseecke und ein Loungebereich vorhanden. Im umgebauten Anbau werden in drei Übungsräumen und einem großen Probenraum die Musikklassen des Albertus-Magnus-Gymnasium und der Kreismusikschule unterrichtet. 

Nachdem die Entkernung im Februar 2020 noch ohne Einfluss der Corona-Pandemie durchgeführt werden konnte, beeinträchtigten anschließend die veränderten Umstände den Bauablauf des Neu- und Umbaus. Mitarbeiter, die in Quarantäne mussten und Lieferengpässe sorgten und sorgen noch immer für Baustillstände und Verzögerungen im Bauablauf. 

Aufgrund der Terminverzögerungen im April 2020 bei den Rohbauarbeiten, konnten die Folgegewerke, wie z.B. der Elektriker nicht rechtzeitig beginnen. Durch notwendige Vorgaben auf der Baustelle (Eingeschränkte Anzahl der Firmen und Mitarbeiter im Gebäude) verzögerten sich die Arbeiten. Bestellungen, die erst nach Aufmaß möglich waren, wiesen verlängerte Lieferzeiten aufgrund von Lieferengpässen im Bereich der Zulieferer aus. 

Im Laufe der Bauzeit haben sich so die zeitlichen Probleme und Engpässe potenziert. Mit den Folgegewerken mussten die neuen Termine abgesprochen und leider verlängerte Lieferzeiten akzeptiert werden. Das aktuell teilweise wechselhafte Wetter verzögert selbst im Sommer die Anstricharbeiten der Fassade des denkmalgeschützten Gebäudes. 

Somit bedauert die Kreisverwaltung, dass durch die Summe der vielen Probleme auf der Baustelle die Nutzung erst später möglich sein wird. Immerhin: Diese Umstände haben sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht auf die veranschlagten Baukosten ausgewirkt. Das ist in der aktuellen Situation, in der manche Bauprojekte wegen fehlender oder im Preis gestiegener Rohstoffe gestoppt werden müssen, eine sehr gute Nachricht. Nachdem auf all diese Unwägbarkeiten reagiert wurde, ist man zuversichtlich, dass das Gebäude nun im Herbst fertiggestellt an die Nutzer übergeben werden kann.