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Pressemitteilungen

Artikel vom 04.02.2021 | zurück zur Übersicht

Verantwortliche des Landkreises und des St. Josefs-Hospitals tauschen sich aus

Landkreis Cloppenburg - Über das aktuelle Infektionsgeschehen im St. Josefs-Hospitals Cloppenburg haben sich die Verantwortlichen des Landkreises Cloppenburg und des Cloppenburger Krankenhauses gestern (03. Februar) umfassend ausgetauscht.

Landrat Johann Wimberg, Erster Kreisrat Ludger Frische und Geschäftsführer Andreas Krone waren sich einig, dass in den Krankenhäusern Hygiene eine ganz entscheidende Rolle spielt. Das St. Josefs-Hospital beschäftigt sehr gut ausgebildete Hygieneexperten. Der seit Jahren regelmäßig tagenden Hygienekommission des Krankenhauses gehören diese Experten, leitende Beschäftigte aus der Ärzteschaft, dem Pflegeteam und allen weiteren Bereichen des Krankenhauses an. Diese Hygienekommission erstellt unter Beteiligung des Gesundheitsamtes umfassende Hygienepläne und kontrolliert ihre Einhaltung.

Viele Patienten eines Krankenhauses sind in der Regel geschwächt und dadurch besonders empfänglich für Infektionen. Die Leitung und das gesamte Personal des St. Josefs-Hospitals sind deshalb für die Einhaltung hoher Hygienestandards verantwortlich und extrem bemüht diesen Erwartungen – und das auch schon weit vor Corona - gerecht zu werden. „Dessen ist man sich überaus und im Besonderen in der derzeitigen Situation bewusst“, erklärte Andreas Krone. Der Landkreis Cloppenburg konnte sich in dem beidseitigen Austausch davon ein Bild machen.

An der strikten Einhaltung der anerkannten Regeln der Hygiene führt aber kein Weg vorbei. Darüber hinaus werden weitere Details aus dem Hygienekonzept angepasst: Die Verantwortlichen des Krankenhauses konnten den Vollzug weiterer Maßnahmen erklären, zu denen auch zusätzliche Testungen der Beschäftigten gehören, die nun zwei Mal wöchentlich durchgeführt werden. Dazu hat das St.-Josefs-Hospital ein technisches Geräteverfahren ausgewählt, das eine sehr hohe Sensivität aufweist. Bei den Patienten gilt weiterhin: Bei der Aufnahme PCR-Test und PoC-Schnelltest sowie nach fünf Tagen PoC-Schnelltest. Bei Auffälligkeiten in der morgendlichen Visite sofort.

Beim Raucherpavillion erfolgt erneut der Hinweis an die Mitarbeiter und Patienten, auf die eingeschränkte Nutzung und die erforderlichen Abstände zu achten. Vom Krankenhaus aus wird hier keine verstärkte Nutzung dieses Pavillions wahrgenommen.

Ein Krankenhaushygieniker von der Laborarztpraxis Osnabrück wurde zwecks Beurteilung der hygienischen Abläufe hinzugezogen. Er bescheinigt ein sehr gutes Hygienemanagement – auch in der Umsetzung. Es entspricht den vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Mindestanforderungen und wird in einzelnen Punkte sogar übertroffen.

Die Hygienebeauftragten in der Pflege und der Ärzte wurden über die Maßnahmen unterrichtet und geschult. Sie gelten als Multiplikatoren in den jeweiligen Abteilungen/Stationen.

Die Belegung der 3-Bett-Zimmer wird ab sofort auf zwei Patienten beschränkt. Elektive Eingriffe werden koordiniert, um einer Überbelegung vorzubeugen und um erforderliche Operationen zu gewährleisten.

Die Zweitimpfung von rund 250 Mitarbeitern der Priorität 1, sprich Notaufnahme, Covid-Station und Intensivstation, wurde gestern (03. Februar) durchgeführt. Hier werden die nächsten 14 Tage zeigen, ob dies zu einer Entspannung bei der Personalplanung führt.

Landkreis und Hospital weisen darauf hin, dass jeder einzelne Besucher und Patient zur Hygiene im Krankenhaus beitragen muss. Das geht bereits im familiären Umfeld los. Bereits in der Breite der Bevölkerung kann jeder zur Übertragung von Infektionen einen erheblichen Beitrag leisten, indem er die allgemeinen Regeln der Hygiene und die der Kontaktbeschränkungen beachtet und umsetzt.

Wimberg, Frische und Krone machten deutlich, dass alle Anstrengungen unternommen werden müssten, um mit höchsten Hygienestandarts weitere Infektionen zu vermeiden. Dennoch müsste jedem klar sein, dass weder in Cloppenburg noch anderswo in Deutschland eine 100-prozentige Sicherheit hergestellt werden könne. Dies zeige auch die Entwicklungen in anderen Kliniken allzu deutlich auf, in denen es zu entsprechenden Ausbrüchen von Infektionen gekommen sei.