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Pressemitteilungen

Artikel vom 29.01.2021 | zurück zur Übersicht

Bundeswehr und Kreisverwaltung bekräftigen erfolgreiche Zusammenarbeit im Kampf gegen Covid 19

Generalmajor von Sandrart besucht Soldaten im Kreishaus

Landrat Johann Wimberg und Generalmajor Jürgen-Joachim von Sandrart

Landkreis Cloppenburg. Begeistert von der Zusammenarbeit der Kreisverwaltung mit den aktuell 6 Soldaten der 1. Panzerdivision hat sich in dieser Woche Generalmajor Jürgen-Joachim von Sandrart, Kommandeur der 1. Panzerdivision, gezeigt. „Ich habe beim Besuch anderer Einheiten bereits festgestellt, dass die Männer und Frauen sehr motiviert bei der Sache sind. Sie arbeiten sprichwörtlich Schulter an Schulter zusammen mit den zivilen Kräften der Landkreise und leisten viel und auch gern“, betonte von Sandrart. „Das Kreisverbindungskommando war von Anfang an zur Stelle, um uns Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr aufzuzeigen, die wir gern in Anspruch genommen haben. Das alles hat immer optimal funktioniert“, lobte Landrat Johann Wimberg die im Rahmen der Amtshilfe erfolgte Arbeit.

Der Wechsel von der Aufgabe der Landesverteidigung zum Einsatz in Testzentren und Altenheimen, zur Kontaktverfolgung am Telefon oder zur Aussprache von Quarantänen sei laut Kommandeur von Sandrart ein „Sprung ins kalte Wasser“ gewesen. „Das gehört sicherlich nicht zum Standardprogramm der Bundeswehr, die sich hier von der schnellen und bürgernahen Seite zeigt“, fand der Generalmajor.

Noch immer und seit September schon bestimmt der Kampf gegen das Coronavirus die Arbeit großer Teile der Kreisverwaltung. „Das zieht sich auch wie ein roter Faden durch meinen Arbeitstag“, erklärte Landrat Johann Wimberg. Vor dem aktuellen Shutdown hatten wir im Landkreis Cloppenburg die strengsten Maßnahmen in Niedersachsen, aber die bringen auch nur etwas, wenn sich die Menschen daran halten“, mahnte der Landrat Die aktuelle Belastung der Menschen und auch der Betriebe durch die Maßnahmen sei groß, gleichzeitig sei die Lage durch die hohe Belastung der Intensivstationen im Landkreis sehr ernst. „Man kann jetzt nicht wie manche Menschen bei uns es kürzlich getan haben, mit 18 Mann in die Sauna oder auf Reiterparties gehen oder im privatem Rahmen feiern. Denn all das sorgt für höhere Infektionszahlen, noch mehr Unmut und dafür, dass Menschen ins Krankenhaus kommen und im schlimmsten Fall dort sterben“, erläuterte Wimberg den Teufelskreis, der aus der Maßnahmenmüdigkeit mancher weniger Menschen resultiere. „Wir wollen und können nicht hinter jedes Haus einen Aufseher stellen, es kommt auf jeden einzelnen an, die Zahlen zu senken und eine Lockerung möglich zu machen“, so der Landrat weiter. Die gerade erst angelaufenen Impfungen seien kein Mittel für kurzfristige Lockerungen und eine Beruhigung der Situation. „Wir haben festgestellt, dass es reicht, wenn sich nur jeder zehnte bewusst oder unbewusst nicht an die erforderlichen Maßnahmen hält, damit eine Situation außer Kontrolle gerät.“

Der Generalmajor sicherte zu, dass seine Panzerdivision wohl auch bis ins dritte Quartal Amtshilfe in Landkreisen leisten werde. Dieser Einsatz hat natürlich ein Preisschild. „Die Brigaden mit ihren Verbänden verlieren voraussichtlich bis zu einem Jahr an Aus-und Weiterbildung für den Kernauftrag.“ Ausdrücklich ausgenommen davon ist die Ausbildung unserer Frauen und Männer für die Auslandseinsätze, betont General von Sandrart. „Hier wird weiter konsequent ausgebildet und es werden keine Abstriche in Kauf genommen; so u.a. für unsere Einsätze in Afghanistan und Litauen.“ Komfortabel im Gegensatz zum Auslandseinsatz sei, dass versucht werde, die Soldatinnen und Soldaten in Landkreisen einzusetzen, in denen sie wohnhaft sind. Das komme beiden Partnern entgegen.