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Pressemitteilungen

Artikel vom 28.01.2021 | zurück zur Übersicht

Landeskommando der Bundeswehr informiert sich im Kreishaus

Oberst Michael Mattes prüft aktuelle Lage im Landkreis

Landkreis Cloppenburg. Zu einem Austausch über die aktuelle Lage hat sich kürzlich Oberst Michael Mattes, Stellvertretender Kommandeur und Chef des Stabes des Landeskommandos der Bundeswehr nach Cloppenburg begeben. Erster Kreisrat Ludger Frische und Oberstleutnant d.R. Hubertus Pleye vom Kreisverbindungskommando Cloppenburg machten Mattes im Kreishaus mit den lokalen Gefährdungspotenzialen im Landkreis vertraut und sprachen über den aktuell laufende Amtshilfe zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im Landkreis Cloppenburg.

„Ich wache morgens mit Corona auf und gehe abends mit Corona ins Bett“, sagte der Erste Kreisrat, der auch für das Gesundheitsamt zuständig ist. Trotz ständiger personeller Aufstockung des Gesundheitsamtes sei es wichtig, langfristig auf die Soldaten der Bundeswehr, für Abstriche, für die Kontaktverfolgung oder generell für die zeitaufwändigen Telefondienste zurückgreifen zu können. „Wir lassen unsere Soldaten, die hier langfristig geblieben und bereits eingearbeitet sind, sehr ungern gehen“, betonte Frische. Regelmäßige Rotationen in der Belegschaft erschwerten den Einsatz.

Der Hauptgrund für den Besuch des stellvertretenden Kommandanten war die Analyse der nahen Zukunft. „Werden Hilfskräfte in den Impfzentren Zeitverträge haben? Werden Ehrenamtliche genutzt? Ich will ein Gespür dafür bekommen, wie groß der Personalbedarf der Landkreise nach Soldaten der Bundeswehr werden könnte“, erklärte Mattes. Regulär stünden rund 150 Soldatinnen und Soldaten, davon 50 aus dem Sanitätsbereich, zur Verfügung, langfristig insgesamt 500. Die 150 Soldaten würden sich aktuell vollständig im Einsatz befinden.

Die Frage nach dem Bedarf nach weiterer Amtshilfe im Laufe des Jahres konnte auch Ludger Frische schwer abschätzen. „Die große Arbeit kommt erst noch, wenn die Versorgung mit Impfstoff reibungslos funktioniert und der Druck, schnell möglichst viele Menschen zu impfen, größer wird. 1000 Dosen Impfstoff halten aktuell bei uns drei Tage, dann warten wir auf Nachschub.“

Anschließend gab es eine ausführliche Lagesitzung durch das Kreisverbindungskommando und eine militärische Einschätzung der potenziellen Gefahren im Landkreis, unter anderem die theoretisch mögliche Gefahr eines Deichbruchs oder die Bedrohung der Ernährungswirtschaft durch die Geflügelpest.