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Pressemitteilungen

Artikel vom 14.01.2021 | zurück zur Übersicht

Eltern von Kindern in Notbetreuung sollten vollständig auf Kontakte verzichten

Schließung von Gruppen wegen Coronainfektionen soll unbedingt verhindert werden

Landkreis Cloppenburg. Anlässlich zahlreicher Nachfragen aus der Bevölkerung weist das Jugendamt darauf hin, dass die Kitas die Notbetreuung grundsätzlich nur den Kindern ermöglichen dürfen, deren Eltern in betriebsnotwendiger Stellung in Berufen des allgemeinen öffentlichen Interesses stehen. Die vom Land Niedersachsen genannten möglichen Härtefälle und sonstige Berufszweige werden wegen der hohen Inzidenz im Landkreis Cloppenburg nur nachrangig berücksichtigt. Ein Rechtsanspruch auf Notbetreuung besteht für niemanden.

Dies muss so streng gehandhabt werden, um auch die Kitas und die dort arbeitenden Erzieherinnen und Erzieher zu schützen. Bereits im Dezember ist es bei gleich hohem Infektionsgeschehen zu vielen Gruppenschließungen wegen Coronafällen gekommen, wenn jemand in dieser Gruppe positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Dies soll in den nächsten Wochen für diejenigen, die unbedingt auf Notbetreuung angewiesen sind, vermieden werden.

Gleichzeitig appelliert das Jugendamt an alle Eltern, deren Kinder jetzt die Notbetreuung in Kitas bekommen, auf sämtliche privaten Kontakte zu verzichten. Das ist nur solidarisch für diejenigen, die ohne eine Notbetreuung ihren für die Gesellschaft wichtigen Berufen nicht mehr nachgehen können. Auch auf das Recht noch eine Person eines anderen Hausstands zu treffen, sollte in dieser schwierigen Zeit verzichtet werden. Die Chefs und Vorgesetzten von Eltern mit kleinen Kindern, deren Jobs sich nicht in den berechtigten Berufszweigen finden, mögen die Möglichkeiten von Arbeitsflexibilisierung und Arbeitsverschiebung in Kombination mit Homeoffice-Möglichkeiten maximal ausschöpfen, um ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine häusliche Betreuung im Wechsel mit dem anderen Elternteil zu ermöglichen. Die An- und Rückfragen der letzten Tage machen aus Sicht des Jugendamtes deutlich, dass an dieser Stelle noch mehr möglich ist.

Die aufkommende Frage der Elternbeiträge für beitragspflichtige Krippenkinder wird übrigens in den jeweiligen Städten und Gemeinden für die Dauer der Kitaschließungen im Blick behalten, weil diese in den jeweiligen Beitragssatzungen vor Ort geregelt sind. In der Frage inwieweit die Elternbeiträge in der Kindertagespflege betroffen sind, ist der Landkreis zuständig. Der Landkreis prüft aktuell Möglichkeiten der Entlastung für Eltern, deren Kinder aktuell auf ihren Platz in der Kindertagespflege verzichten.