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Pressemitteilungen

Artikel vom 08.01.2021 | zurück zur Übersicht

Flüchtlingsfamilien profitieren von Landesprogramm

Kreisausschuss spricht sich für Fortführung von Hilfsprojekt aus

Landkreis Cloppenburg. Der Landkreis Cloppenburg nutzt seit über vier Jahren Geld aus einem Landesprogramm zur Unterstützung von Flüchtlingsfamilien und zur Förderung einer Willkommenskultur. Es hat seitdem viel bewirkt, damit Familien einen besseren Start im Landkreis haben. Den Trägern der öffentlichen Jugendhilfe wird hierfür vom Land ein Förderbetrag von bis zu 25.000 Euro pro Zuwendungsempfänger und maximal 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben bei einem Bewilligungszeitraum von bis zu 12 Monaten zur Verfügung gestellt.

Der Kreisausschuss hat dem Kreistag empfohlen, dass der Landkreis vorbehaltlich der Bewilligung der Mittel durch das Land Niedersachsen auch in diesem Jahr am Projekt teilnimmt. Außerdem soll es weiter vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Cloppenburg fortgeführt werden. Die notwendige Kofinanzierung in Höhe von 17.062,50 Euro wird zuzüglich evtl. Mehrausgaben bis zur Höhe der Gesamtausgaben in Höhe von 34.125 Euro durch Kürzung des Landeszuschusses vom Landkreis Cloppenburg sichergestellt.

Das Jugendamt nimmt diese Fördermittel seit dem 01.12.2016 in Anspruch und hat damit ein Familienpatenprojekt für Flüchtlingsfamilien initiiert. Unter Berücksichtigung der vielfältigen Erfahrungen und bereits entwickelten Projekte wurde der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Cloppenburg e.V. diesbezüglich beauftragt. Dieser hat sein Patenprojekt um den Bereich der Flüchtlingsfamilien ausgeweitet und speziell für diesen Personenkreis gezielt Paten akquiriert und geschult. Derzeit arbeiten neun Familienpaten im Projekt. Es werden neun Familien mit 35 Kindern betreut. Außerdem liegen noch weitere Anfragen für eine Familienpatenschaft vor. Die Paten unterstützen die Familien in Behördenangelegenheiten und weiteren Hilfebedarfen.

Auch während der Corona-Pandemie hat es viele unterstützende Hilfen durch die Familienpaten gegeben. So wurde intensiv telefonisch Kontakt gehalten, Spiel- und Bastelangebote weitergeleitet, es wurde über Verhaltens- und Hygieneregeln während der Kontaktbeschränkungen in der jeweiligen Landessprache informiert, es gab eine Hausaufgabenunterstützung im Mehrgenerationenhaus des SkF und es wurden durch Spenden finanzierte Lebensmittel- und Drogeriegutscheine vermittelt. Schließlich wurden auch eine Familienfreizeit und eine Ferienbetreuung angeboten.

Eine gute Zusammenarbeit besteht nach wie vor mit der kommunalen Koordinatorin der Bildungsangebote für Neuzugewanderte und zur Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe im Landkreis, mit den Mitarbeitern des Jugendamtes und mehreren Dolmetschern. Außerdem besteht eine enge Vernetzung zu den Flüchtlingswohnheimen und Integrationsbüros im Landkreis Cloppenburg. Schließlich wurden auch aus der Schwangerenberatungsstelle und dem Familienhebammendienst heraus Kontakte geknüpft und zu den Angeboten des Mehrgenerationshauses vermittelt.

Der SkF Cloppenburg möchte das Projekt gerne fortsetzen, um die bisherige erfolgreiche Arbeit zu verfestigen und angefangene Projekte und Hilfen weiterzuführen. Die Verwaltung des Landkreises Cloppenburg sieht diese Arbeit als wirkungsvolle Hilfe zur Integration von neuzugezogenen Familien und der Bewältigung ihres Lebens in der neuen Heimat an und sprach sich im Kreisausschuss für eine Fortführung des Projektes aus.