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Pressemitteilungen

Artikel vom 21.12.2020 | zurück zur Übersicht

Abschied nach jahrzehntelanger Zusammenarbeit

Geschäftsbereichsleiter Klaus Haberland geht in den Ruhestand und verlässt Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ​

Amtsleiter Roland Ribinski (links) und Landrat Johann Wimberg (rechts) verabschieden Klaus Haberland, scheidender Leiter des Geschäftsbereichs Lingen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr

Landkreis Cloppenburg. Nach jahrzehntelanger Zusammenarbeit hat sich die Kreisverwaltung jetzt vom scheidenden Leiter des Geschäftsbereichs Lingen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Klaus Haberland verabschiedet, von dessen Wirken wohl ohne es zu wissen, jeder Verkehrsteilnehmer im Landkreis profitiert hat. „Sie waren immer mit dabei, wenn es darum ging, für die Zukunft entscheidende Weichen zu stellen“, lobte ihn Landrat Johann Wimberg. 

„Es war Ihnen immer ein Anliegen, dass es weiter geht. Auch Meinungsverschiedenheiten und kritische Situationen wurden gemeinsam überstanden“, sagte der Landrat und bedankte sich mit einem Präsent. Mit Haberland sei die Arbeit stets gut und verlässlich gewesen und der Kreis Cloppenburg mit seinen 13 Städten und Gemeinden habe sich stets in guten Händen gefühlt. Außerdem lobte er den guten Draht zwischen Cloppenburg und Lingen. Neben der gemeinsamen Anstrengung für den Ausbau der E233 hob Wimberg auch verschiedene Ortsumgehungen und Entlastungsstraßen als wichtiges Infrastrukturprojekt hervor. Zusammen mit Detlev Kolde als Vorsitzenden des Verkehrsausschusses stellte er fest, dass die Zusammenarbeit mit dem Geschäftsbereich Lingen immer gut und verlässlich war. 

Seit dem Jahr 2000 war Klaus Haberland mit seinem Geschäftsbereich zuständig für die Kreisstraßen im Landkreis Cloppenburg. Unter ihm wurde früh eine strukturierte Herangehensweise bei der Sanierung von Kreisstraßen eingeführt. Verkehrszählungen und Zustandserfassungen sind seitdem Standard. Unter seiner Führung konnten ein großer Teil der Straßen saniert und ca. 75 Kilometer verbreitert werden. 

Auch bei Landes- und Bundesstraßen hat er sich für den Landkreis Cloppenburg eingesetzt. „Wir haben es immer ausgenutzt, wenn es Geld gab“, betonte Haberland, der sich an den 2+1 Ausbau in Emstek als erstes großes Projekt erinnerte. „Es gab hier im Landkreis einiges an Nachholbedarf. Jetzt werden die Straßen in unserer Zuständigkeit zum Teil schon zum zweiten Mal seitdem saniert.“ Und von 812 konnten 800 Kilometer Bundes- und Landesstraßen mit Radwegen ausgestattet werden.

Haberland konnte den Dank an die Kreispolitik und die Verwaltungsmitarbeiter zurückgeben. „Vor 20 Jahren hat hier wohl niemand geahnt, was an Arbeit auf ihn zukommt“, sagte er zum Projekt E233. „Wer hätte gedacht, welchen Umfang das Projekt annimmt und wie es sich personell entwickelt? Wie viele Stunden haben unsere Verwaltungen telefoniert? Klar ist, dass es in dem Projekt nie einen Stillstand gab.“

Auch Roland Ribinski, heute Leiter des Kreisplanungsamtes hatte viel Gutes über Klaus Haberland als seinen ehemaligen Vorgesetzten in Lingen zu sagen. „Ich habe dort selbst bis vor sieben Jahren gearbeitet und habe als Mitarbeiter gemerkt, dass es sich gut arbeiten lässt, wenn man Vertrauen entgegen gebracht bekommt. Wir haben in Lingen erfolgreich viele Projekte durchgeführt – man konnte unter Ihrer Leitung etwas machen, etwas bewegen“, lobte Ribinski seinen ehemaligen Geschäftsbereichsleiter. Dass kürzlich ein weiterer Fortschritt im Projekt E233 gelingen konnte, sei ein entscheidendes Signal, auch für alle Kollegen, die mit dem Projekt befasst sind. „Es freut mich sehr, dass das noch geklappt hat. – Danke!“

Um sich gebührend für den erfolgreichen gemeinsamen Weg zu bedanken, gab es von Landrat Johann Wimberg, dem Vorsitzenden des Verkehrsausschusses Detlev Kolde, Baudezernent Ansgar Meyer und Roland Ribinski noch gute Wünsche mit auf den Weg in den Ruhestand. „Bleiben Sie gesund und munter und verfolgen Sie den Fortschritt Ihrer Projekte weiter. Das Kreishaus bleiben Ihnen immer offen, nicht nur dann, wenn Sie mal wieder eine Idee einzubringen haben“, sagte Wimberg.