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Pressemitteilungen

Artikel vom 30.11.2020 | zurück zur Übersicht

Gesamtzahl der Coronafälle im Landkreis Cloppenburg steigt auf 4022

Derzeit 1152 aktuelle Coronafälle

Landkreis Cloppenburg. Die Gesamtzahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Landkreis Cloppenburg ist bis Montag, 30. November, 13.30 Uhr, auf 4022 gestiegen. Es liegen zehn neue positive Testergebnisse aus den Städten Friesoythe und Löningen sowie aus den Gemeinden Garrel und Lastrup vor. Die Datensätze von acht positiv getesteten Personen, die sich nur vorübergehend im Landkreis Cloppenburg aufgehalten haben und in anderen Landkreisen gemeldet sind, wurden nachträglich aus dem Datensystem der Kreisverwaltung herausgelöscht und an die entsprechenden Landkreise weitergegeben. Aus diesem Grund erhöht sich die Gesamtzahl der Coronafälle trotz der zehn neuen positiven Testergebnisse im Vergleich zum gestrigen Tage lediglich um zwei weitere Fälle. Sechs weitere positiv getestete Bürgerinnen und Bürger des Landkreises gelten seit heute als genesen. Auch bei den Genesungen wurde eine Datensatzbereinigung vorgenommen. Der Landkreis zählt nun insgesamt 2832 Genesungen und 1152 aktuelle Coronafälle.

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt hat um 9 Uhr eine 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner von 230,3 für den Landkreis Cloppenburg errechnet.

Die drei Krankenhäuser im Kreisgebiet haben dem Landkreis Cloppenburg gemeldet, dass 26 Corona-Infizierte stationär behandelt werden, fünf von ihnen auf der Intensivstation.

Im Landkreis Cloppenburg ist ein 81-jähriger Mann aus Lastrup im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben. „Wir sind mit unseren Gedanken bei den Angehörigen des Verstorbenen, denen unser Mitgefühl gilt“, erklärt Landrat Johann Wimberg. Damit gibt es seit Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 38 Covid-19-assoziierte Todesfälle im Landkreis Cloppenburg.

Die neuen positiven Testergebnisse stammen vor allem aus dem privaten Bereich. Zudem gibt es je einen neuen positiven Fall bei Schlacht- und Zerlegebetrieben in Emstek und Essen/Oldb..

Nach einer umfangreich angelegten Suche und Prüfung verschiedener Liegenschaften im Kreisgebiet hat der Landkreis Cloppenburg nun nach wenigen Tagen bereits geeignete Räume für das zukünftige Impfzentrum gefunden. Wie Landrat Johann Wimberg erklärte, werde man dem Land Niedersachsen für den Standort im Landkreis Cloppenburg die Jugendherberge Thülsfelder Talsperre vorschlagen. Das Objekt in Petersfeld (Gemeinde Garrel) sei von der Größe und dem Zuschnitt nicht nur gut geeignet, es liege auch zentral im Landkreis und sei ideal erschlossen durch die unmittelbare Nähe zur Bundesstraße 72, erklärte der Landrat. Die Kreisverwaltung habe sich in den letzten Tagen mehrere Objekte in verschiedenen Städten und Gemeinden angesehen und nach Abwägung aller Vor- und Nachteile diesen Vorschlag erarbeitet, so Wimberg weiter. Unter Federführung des Ersten Kreisrates Ludger Frische sei man schnell zu einem guten Ergebnis gekommen, zeigte sich der Landrat überzeugt. Auch seien die Gespräche und Verhandlungen mit dem Deutschen Jugendherbergswerk sehr konstruktiv und zielführend gewesen. Sobald der Impfstoff zur Verfügung stehe, könne man das Impfzentrum in Betrieb nehmen. Dafür laufen bereits weitere Vorbereitungen, die nach Möglichkeit in der ersten Hälfte des Dezembers abgeschlossen sein sollen. 

Der Landkreis Cloppenburg wird seine ab Dienstag (1. Dezember) geltende Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Atemwegserkrankung „Covid-19" durch den Corona-Viruserreger SARS-CoV-2 durch Einschränkung des Betriebs von Kindertageseinrichtungen, Schulen sowie in Pflegeeinrichtungen und besonderen Wohnformen ändern. Die Anordnung, dass im „Szenario B“ eine Mund-Nasen-Bedeckung während des Unterrichts nun auch im Primarbereich, also auch in den Grundschulen, zu tragen ist, wird zurückgenommen. Die Pflicht gilt somit nur im Sekundarbereich I und II.

In Erwartung einer entsprechenden Regelung in der Niedersächsischen Corona-Verordnung hatte der Landkreis diese Maßnahme angeordnet. Da dies in der Endfassung der Landesverordnung nicht umgesetzt wurde, wird auch der Landkreis Cloppenburg diese Maßnahme nicht verwirklichen.

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