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Pressemitteilungen

Artikel vom 15.12.2008 | zurück zur Übersicht

Landkreis spricht Einstallverbot für Geflügel aus

Landkreis Cloppenburg - Wegen der Ausbreitung des niedrigtathogenen Influenzavirus hat der Landkreis Cloppenburg eine Allgemeinverfügung erlassen, mit der für einen Teil des Kreisgebietes die Neueinstallung von Geflügel untersagt wird. Betroffen ist das Gebiet zwischen dem Küstenkanal im Norden, der westlichen und östlichen Kreisgrenze und der B 213/L 836 im Süden. Das Verbot gilt für alle Geflügelarten. Mit dieser Maßnahme solle eine Ausdünnung der Geflügelbestände erreicht werden, um dem Virus den Nährboden zu entziehen, begründete Landrat Hans Eveslage das weitreichende Verbot. Es war abzuwägen zwischen den Ertragsausfällen, die ein Einstallverbot für die Tierhalter bedeutet und dem enormen wirtschaftlichen Schaden, den eine weitere Ausbreitung der Tierseuche nach sich zieht, so Eveslage.
Am Sonntagabend wurde die Infizierung von zwei weiteren großen Putenfarmen mit insgesamt 84.000 Tieren amtlich bestätigt. Der Landkreis Cloppenburg hat deshalb das Sperrgebiet auf das gesamte Gemeindegebiet von Garrel und Bösel sowie auf den Ortsteil Staatsforsten der Stadt Cloppenburg ausgeweitet. Alle Geflügelbestände in diesem Gebiet stehen unter amtlicher Beobachtung.
Unterdessen läuft die Tötung der infizierten Geflügelbestände weiter. Bisher sind bereits rund 100.000 Puten durch CO 2 Begasung in den Ställen getötet worden. Die Kadaver werden in der Tierkörperbeseitigungsanstalt in Kampe und in einer weiteren Anlage im Landkreis Rotenburg unschädlich beseitigt.
Das Virus zeige nach wie vor eine hohe Ausbreitungstendenz sagte der Leiter des Veterinäramtes Cloppenburg Dr. Karl-Wilhelm Paschertz. Infizierte Tierbestände würden unverzüglich getötet. Durch die Zusammenarbeit mit der Task Force des LAVES und der Geflügelseuchenvorsorgesellschaft (GESEVO) verfüge der Landkreis über die notwendigen Kapazitäten um die Bestandstötungen schnell durchzuführen, so Dr. Paschertz.