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Pressemitteilungen

Artikel vom 15.12.2008 | zurück zur Übersicht

Puten mit niedrigpathogenem Virus infiziert

34.000 Mastputen in drei Beständen getötet

Landkreis Cloppenburg - Nachdem bei den Untersuchungen in dem Sperrgebiet in der Gemeinde Garrel am Donnerstag in zwei weiteren Putenmastbeständen das niedrigpathogene Influenzavirus festgestellt worden war, sind die Tiere in diesen Beständen und in einem weiteren Kontaktbetrieb getötet worden. Die Tötung der rund 34.000 Puten wird bis zum Freitagabend abgeschlossen sein, teilt der Landkreis Cloppenburg mit. Der in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Ausbruchsbestand liegende Kontaktbetrieb sei vorsorglich mit geräumt worden, so die Kreisverwaltung. Wegen der räumlichen Nähe und der bestehenden Kontakte sei entschieden worden, in diesem Fall nicht auf das amtliche Probenergebnis zu warten. Für zwei weitere Bestände konnte Entwarnung gegeben werden. Hier waren die Proben negativ. Heute im Laufe des Tages werden weitere Untersuchungsergebnisse erwartet.
Es handelt sich bei allen aufgetretenen Erkrankungen nicht um die als Vogelgrippe bekannte gefährliche Variante H5N1, betont die Kreisverwaltung. Für den Menschen sei das Virus ungefährlich, erklärte Landrat Hans Eveslage. Die Ausbreitung der Seuche müsse jedoch konsequent verhindert werden, um den wirtschaftlichen Schaden in Grenzen zu halten.
Die Tötung der Tierbestände wurde von der im Landkreis Cloppenburg zusammen mit der Geflügelwirtschaft gegründeten Vorsorgegesellschaft (GESEVO) durch Stallbegasung mit CO 2 durchgeführt. Die Ställe sind nun unter amtlicher Aufsicht zu reinigen und zu desinfizieren. Da es sich um amtlich angeordnete Tötungen handelt, können die betroffenen Tierhalter mit Entschädigungen aus der Tierseuchenkasse rechnen.
In dem im 1000-Meter-Radius um die betroffenen Bestände eingerichteten Sperrgebiet stehen alle Geflügelbestände unter amtlicher Beobachtung. Dies betrifft 12 Betriebe.
Der Landkreis Cloppenburg stimmt seine Maßnahmen eng mit dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium und mit der Task Force des LAVES ab. Die Leiterin der Task Force Dr. Ursula Gerdes erklärte, die Arbeit des Veterinäramtes laufe nach ihrer Einschätzung sehr routiniert ab. Es zahle sich aus, dass die Bekämpfung von Tierseuchen regelmäßig geübt werde.