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Pressemitteilungen

Artikel vom 02.11.2020 | zurück zur Übersicht

Gesamtzahl der Coronafälle im Landkreis Cloppenburg steigt auf 2205

Derzeit 940 aktuelle Coronafälle

Landkreis Cloppenburg. Die Gesamtzahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Landkreis Cloppenburg ist bis Montag, 02. November, 13.30 Uhr, auf 2205 gestiegen. Es liegen 74 neue positive Testergebnisse vor. Da zeitgleich 41Personen genesen sind, zählt der Landkreis derzeit 940 aktuelle Coronafälle. Es ist erneut der bislang höchste Wert seit Beginn der Pandemie im Landkreis Cloppenburg.

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt hat um 9 Uhr eine 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner von 281,2 für den Landkreis Cloppenburg errechnet.

Die Neuinfektionen verteilen sich flächendeckend auf alle kreisangehörigen Städte und Gemeinden.

Der Landkreis Cloppenburg hat heute (02. November) eine neue Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Atemwegserkrankung „Covid-19" durch den Corona-Viruserreger SARS-CoV-2 durch Einschränkung des sozialen Lebens im Landkreis Cloppenburg erlassen. Die Allgemeinverfügung wird am Dienstag veröffentlicht und tritt am Mittwoch ab 0.00 Uhr in Kraft.

Die über die Nds. Corona-Verordnung hinausgehenden Maßnahmen gelten im Landkreis Cloppenburg bis einschließlich Montag, 30. November:

Die Ausübung des praktischen Sportunterrichts wird an allen Schulen untersagt. Ausgenommen von dem Verbot ist der Sportunterricht im Rahmen von vorgeschriebenen Prüfungen.

Abweichend von § 9 Abs. 1 Nds. Corona-VO wird die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim letzten Gang zur Grab- oder Beisetzungsstelle mit dem dortigen Aufenthalt auf max. 50 Personen begrenzt.

An folgenden Orten ist gem. § 3 Abs. 2 S. 4 Nds. Corona-VO eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Festlegung gem. § 3 Abs. 2 S. 5 Nds. Corona-VO):

- Die als Fußgängerzone ausgewiesenen Bereiche der Mühlenstraße und Lange Straße in Cloppenburg.

- Der Marktplatz in Cloppenburg und der Bereich vor der roten Schule bis zur Eschstraße (ausgenommen der Geh- und Radweg).

Verkaufsstellen des Groß- und Einzelhandels haben über § 4 Abs. 2 S. 1 Nr. 5 Nds. Corona-VO hinausgehend dafür zu sorgen, dass die Griffe benutzter Einkaufswagen, Einkaufskörbe und vergleichbarer Behältnisse nach jedem Gebrauch gründlich mit dafür zugelassenen Desinfektionsmitteln desinfiziert werden.

Abweichend von § 9 Abs. 2 Nds. Corona-VO sind Zusammenkünfte und Ansammlungen für die dort genannten Zwecke, auch in Vereinseinrichtungen, Vereinsgaststätten (die nicht unter § 10 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 Nds. Corona-VO fallen), Dorfgemeinschaftshäusern und ähnlichen Einrichtungen, mit maximal 50 Personen gestattet. Der Ausschank und Verzehr von alkoholhaltigen Getränken ist untersagt.

In Volkshochschulen oder sonstigen öffentlichen oder privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich, wie zum Beispiel in der Erwachsenenbildung, Familienbildung, Jugendbildung oder beruflichen Aus-, Fort- oder Weiterbildungen, oder einer Musikschule oder Jugendwerkstätte sowie bei der Wahrnehmung von Angeboten der Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII, der Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes nach § 14 SGB VIII ist zwischen den Teilnehmenden ein Abstand von mind. 1,5 m einzuhalten; § 2 Abs. 3 Nr. 6 und 9 Nds. Corona-VO finden keine Anwendung. Sofern aus zwingenden Gründen ausnahmsweise der Abstand (kurzfristig) nicht eingehalten werden kann, ist dies zulässig.

Jede Person hat in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Im Rahmen der Berufsausübung ist in Fahrzeugen sowie in Gebäuden auf Fluren, Treppen, Treppenhäusern, Verkehrswegen, Wartebereichen, Gemeinschafts- und Sozialräumen, Toiletten und vergleichbaren Räumlichkeiten eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. § 3 Abs. 1, Abs. 3, Abs. 4 Nr. 1 – 5, 7 – 8, Abs. 5, Abs. 7 Nds. Corona-VO sind anzuwenden; § 3 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 Nds. Corona-VO ist unter Beachtung der Maßgaben des Satzes 2 anzuwenden.

Personen, für die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung, zum Beispiel einer schweren Herz- oder Lungenerkrankung, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist und die dies durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft machen können, und Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres sind von den Verpflichtungen nach § 3 Abs. 1, 2 und 5 Nds. Corona-VO sowie Ziffer 5 ausgenommen. Aus dem Attest muss sich regelmäßig nachvollziehbar ergeben, welche konkret zu benennenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf Grund der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung alsbald zu erwarten sind und woraus diese im Einzelnen resultierten. Soweit relevante Vorerkrankungen vorliegen, sind diese konkret zu bezeichnen. Darüber hinaus muss im Regelfall erkennbar werden, auf welcher Grundlage der attestierende Arzt zu seiner Einschätzung gelangt ist (OVG NRW, Beschluss vom 24.09.2020 – 13 B 1368/20).

Sofern aus zwingenden Gründen im Rahmen der Berufsausübung, in Einrichtungen und bei Angeboten nach Nr. 4 ausnahmsweise eine Mund-Nasen-Bedeckung nicht getragen werden kann, ist dies zulässig.

Im Rahmen der Religionsausübung nach § 9 Abs. 1 Nds. Corona-VO muss für jede Teilnehmerin/jeden Teilnehmer durchschnittlich 5 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen. Sofern während der Religionsausübung zusätzlich ein gemeindlicher Gesang stattfindet, muss für jede Person durchschnittlich 10 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen. Kinder bis zum 3. Lebensjahr sind von dieser Regelung ausgenommen. Das nach § 9 Abs. 1 i. V. m. § 4 Abs. 1 und 2 Nds. Corona-VO vorzuhaltende Hygienekonzept ist dem Landkreis bis zum 11. November vorzulegen.

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