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Pressemitteilungen

Artikel vom 16.10.2020 | zurück zur Übersicht

„Schatzsuche“ mit Metalldetektoren und Magnetangeln ist illegal

Landkreis und Stadt Cloppenburg warnen vor Gebrauch

Landkreis Cloppenburg. Die Unteren Denkmalschutzbehörden des Landkreises und der Stadt Cloppenburg warnen vor unerlaubtem Gebrauch eines Metalldetektors oder einer Magnetangel. Da bei den Denkmalschutzbehörden in den letzten Wochen vermehrt Anfragen zum Einsatz einer Metallsonde oder einer Magnetangel eingegangen sind, informieren die Unteren Denkmalschutzbehörden von Landkreis und Stadt nun darüber, dass für dieses Hobby eine Genehmigung der Denkmalschutzbehörden und eine Betretungserlaubnis des Grundstückeigentümers benötigt wird.

Die Suche mit einem Metalldetektor und das Magnetangeln sind verboten, solange keine Nachforschungsgenehmigung vorliegt. Auch wenn nicht zielgerichtet nach Kulturgütern oder archäologischen Befunden gesucht wird, ist eine Genehmigung erforderlich. Bei der Suche mit Hilfsmitteln ist es möglich, auf Bodenfunde archäologischer oder historischer Art zu stoßen und zu beschädigen. Nach dem Niedersächsischen Denkmalschutzgesetz kommt es nicht darauf an, ob altertümliche Schätze gefunden werden, der Versuch allein ist nicht erlaubt. Ziel der Denkmalpflege und insbesondere der Archäologie ist es, Relikte aus vergangener Zeiten ungestört zu erhalten.

Wer ohne eine Genehmigung einen Metalldetektor oder einen Magneten einsetzt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die von den Denkmalschutzbehörden entsprechend verfolgt wird. Genehmigungen werden auf Antrag nur an Personen erteilt, die über ausreichende archäologische Kenntnisse verfügen und auch Kenntnisse mit dem Umgang von Kampfmitteln nachweisen können. Denn neben dem Fund von Alltagsgegenständen wie Nägeln oder Metallteilen besteht immer auch die Gefahr, dass sich Gegenstände als Munitionsreste oder Blindgänger entpuppen. Es wird daher dringend davor gewarnt, diese Gegenstände anzufassen, in ihrer Lage zu verändern oder abzutransportieren. Falsche Handhabung kann lebensgefährlich sein. Verdächtige Funde sind umgehend der Polizei zu melden.

Weitere Fragen zur Nachforschungsgenehmigung beantwortet die Untere Denkmalschutzbehörde beim Kreis und bei der Stadt Cloppenburg.