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Pressemitteilungen

Artikel vom 03.08.2020 | zurück zur Übersicht

Vincenz Holthaus nach 45 Jahren in den Ruhestand verabschiedet

Lob für Kollegialität und „bombastischen trockenen Humor“

Vincenz Holthaus wurde nach 45 Jahren im Dienst des Landkreises von Landrat Johann Wimberg und Personalratsvorsitzendem Klemens Sieverding verabschiedet.

Landkreis Cloppenburg. Nach 45 Jahren im Dienst des Landkreises Cloppenburg ist jetzt Vincenz Holthaus in den Ruhestand verabschiedet worden. „Wenn ein Angestellter am Ende seines Berufslebens sagt, es könnten auch noch zwei Monate mehr sein, ist das ein gutes Zeichen, dass sich derjenige mit dem Haus verbunden fühlt“, betonte Landrat Johann Wimberg. Holthaus war freiwillig noch fast ein halbes Jahr länger geblieben, um während der Corona-Krise auszuhelfen. „Das ist auch ein Statement zu ihrem Arbeitgeber. Es ist schön, dass Sie Ihren Übergang so gestaltet haben und so lange bei uns geblieben sind, um etwas für den Landkreis zu erreichen.“

Als Holthaus 1975 seine Berufsausbildung zum Angestellten im Verwaltungsdienst begann, sah es zunächst für ihn nach einem kurzen Besuch aus, nachdem er der „Raucherhöhle“, dem Verkehrsamt, zugeteilt wurde. „Nach drei Tagen habe ich meiner Mutter gesagt, dass ich aufhören will“, erinnerte sich Holthaus bei seiner Verabschiedung. Doch er beendete seine Ausbildung, begann eine Tätigkeit in der Zulassungsstelle, wo es ihm schon viel besser gefiel. „Da herrschte ein ganz anderer Ton!“ Neun Jahre blieb er in diesem Bereich, bis er 1986 zum Sachgebiet Landwirtschaftswesen im Amt für Wirtschaftsförderung und Regionalplanung wechselte. Von 1987 bis 1990 war er im Amt für Landwirtschaft und Kreisstraßen tätig, von 1990 bis 1993 wieder im Amt für Wirtschaftsförderung und Landwirtschaft, jeweils im Sachgebiet Landwirtschaftswesen. Von 1993 bis 1996 diente er dem Personalamt, dann folgte das Amt für Zentrale Aufgaben, wo er im Sachgebiet Bezügerechnung und Personalsachbearbeitung für amtliche Fachassistenten und nebenberufliche amtliche Tierärzte als letzte Station vor seinem Ruhestand tätig war.

„Wir alle möchten Ihnen für Ihre Kollegialität danken, wir verabschieden heute einen sehr geschätzten Kollegen“, sagte Amtsleiterin Heike Honscha. Und auch Personalratsvorsitzender Klemens Sieverding sah Holthaus nur ungern gehen: „Ich kenne dich seit dem Anfang als Kollegen, der allen immer geholfen hat. Wie lassen dich ungern gehen. Alle finden, dass es sehr schade ist, dass uns ein Kollege verlässt, der viel Ruhe ausstrahlt und einen bombastischen trockenen Humor hatte.“ Und Holthaus erwiderte nur augenzwinkernd: „Die einen sagen, ich hätte noch länger bleiben können, die anderen sagen „Gott sei Dank, der geht“.“