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Pressemitteilungen

Artikel vom 31.07.2020 | zurück zur Übersicht

Änderungen im Gesundheits-und Pflegebereich während der Corona-Pandemie

Senioren- und Pflegestützpunkt gibt Übersicht

Landkreis Cloppenburg. Durch die Corona-Pandemie gibt es weitreichende Veränderungen und Einschränkungen im alltäglichen Leben. Speziell die kranken und pflegebedürftigen Menschen müssen deutliche Einschnitte hinnehmen. Aus diesem Grund hat der Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Cloppenburg die wichtigsten Änderungen und ihre Bedeutung für die Betroffenen zusammengefasst.

Um die Folgen für die pflegebedürftigen Menschen möglichst gering zu halten, hat der Gesetzgeber vorübergehend zeitlich begrenzte Änderungen vorgenommen. Die Gültigkeit ist vorerst bis zum 30. September 2020 geplant.

So kann zum Beispiel bei Pflegegrad 1 unter bestimmten Voraussetzungen der Entlastungsbetrag(125 Euro) auch für private Helfer eingesetzt werden oder nicht genutzte Entlastungsbeträge aus dem Jahr 2019 können anstatt bis zum 30. Juni bis zum 30. September 2020 abgerufen werden.

Um dem erhöhten Bedarf an zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln wie zum Beispiel Handschuhe oder Desinfektionsmittel gerecht zu werden, wurde kurzfristig der Betrag für diese Hilfsmittel von 40 auf 60 Euro erhöht.

Ebenfalls erhöht wurde bei Eintritt einer akuten Pflegesituation der Anspruch bei kurzzeitiger Arbeitsverhinderung mit Pflegeunterstützungsgeld (Lohnersatzzahlung der Pflegekasse) von 10 auf 20 Tage.

Nach einem Krankenhausaufenthalt gibt es Erleichterungen in der Hinsicht, dass nach der Entlassung der Hausarzt nicht so schnell aufgesucht werden muss, da von der Klinik Verordnungen, zum Beispiel für Häusliche Krankenpflege oder Physiotherapie, und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen für bis zu 14 Tage ausgestellt werden können.

Die Begutachtungen zur Einstufung in einen Pflegegrad finden weiterhin bis Ende September nicht wie gewohnt im Rahmen einer persönlichen Begutachtung durch den MDK, sondern durch ein telefonisches Interview statt. Für dieses Telefoninterview ist aus Sicht des Senioren- und Pflegestützpunktes eine gute Vorbereitung sinnvoll. Hierbei unterstützt die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen ein Fragebogen des MDK Niedersachsen. Dieser erleichtert auch die Durchführung der Pflegebegutachtung für den Gutachter. Der Fragebogen ist auf der Internetseite des MDK Niedersachsen www.mdk-niedersachsen.de zu finden.

Bei allen Fragen rund um das Thema Pflegebedürftigkeit stehen Interessierten die Pflegeberaterinnen des SPN gerne zur Seite. Sie sind telefonisch montags bis freitags von 8 bis 12.30 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 04471/15871 oder per E-Mail an spn@lkclp.de zu erreichen.