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Pressemitteilungen

Artikel vom 26.06.2020 | zurück zur Übersicht

Liebfrauenschule kein Infektionsherd

Kreisverwaltung begründet Maßnahmen zum Infektionsschutz

Landkreis Cloppenburg. Nach den am Mittwochnachmittag bekannt gewordenen Postiv-Befunden einer vierköpfigen Familie in Cloppenburg, die unmittelbar auf das in einem Wildeshauser Schlachtbetrieb aufgetretene Corona-Geschehen zurückzuführen sind, hat es bis Freitagnachmittag keine weiteren Infektionen im Landkreis Cloppenburg gegeben.

Da es im Zusammenhang mit der Infektion der Familie in Cloppenburg, deren Kinder das Gymnasium ULF besuchen, insbesondere in den sozialen Medien teilweise zu unrichtigen und unsachlichen Diskussionen gekommen ist, bezieht der Landkreis auch zu diesem Fall nochmals Stellung:

Inzwischen ist die Kontaktverfolgung der beiden infizierten Schüler der Liebfrauenschule und ihrer Eltern abgeschlossen. Die Familie hatte insgesamt sechs enge Kontakte, die weiterzuverfolgen und durch entsprechende Testabstriche zu untersuchen sind. Die Abstriche sind bereits erfolgt bzw. erfolgen in einem verbliebenen Fall schnellstmöglich. Die positiv getesteten Familienmitglieder zeigen bislang keine auffälligen Symptome, sodass die Ansteckungsgefahr außerhalb enger Kontakte als gering einzustufen ist. Aus der kaum vorhandenen Teilnahme am Präsenzunterricht, einer der Schüler war zuletzt vor gut 14 Tagen im Unterricht anwesend, der andere nur an einem Tag vor gut einer Woche, ergibt sich nach fachlicher Beurteilung des Gesundheitsamtes unter Bezugnahme auf die einschlägigen Empfehlungen der Fachbehörden keine Indikation für weitere Tests außerhalb des engeren Umfelds oder gar in der gesamten Schülerschaft. Der Landkreis hat alles getan, was aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll zur Eindämmung des Coronavirus erscheint und auch vom Robert Koch-Institut empfohlen wird.

Die Aussetzung des Präsenzunterrichts für zwei Jahrgänge der Schule konnte aufgrund der bisherigen Faktenlage nicht vom Landkreis empfohlen oder angeordnet werden. Es gab und gibt an der Schule keinen Infektionsherd, der umfangreiche Testungen in der Schule oder Einschränkungen des Schulbetriebes erforderlich machen würde.

Der Landkreis dementiert insbesondere auch Gerüchte, dass es weitere Verdachtsfälle in der Liebfrauenschule gab oder gibt. Derzeit wird nicht mit weiteren Infizierten gerechnet, alle engeren Kontakte wurden abgestrichen und unter Quarantäne gestellt, nun werden die Testergebnisse erwartet. Des Weiteren korrigiert die Verwaltung einen Medienbericht, wonach sich der Vater der Familie in einem Schlachtbetrieb in der Gemeinde Essen angesteckt haben soll. Das ist falsch, denn er arbeitet in einem Betrieb in Wildeshausen.

Die Gesamtzahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Landkreis Cloppenburg liegt mit den zur Wochenmitte hinzugekommenen Fällen bis Freitag, 26. Juni, 13.30 Uhr bei 126. Insgesamt sind derzeit neun Personen akut infiziert. Darin eingerechnet sind auch die drei Mitarbeiter, die in einem Schlachtbetrieb in Essen zunächst positiv und bei einem zweiten Test negativ getestet wurden.