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Pressemitteilungen

Artikel vom 24.03.2020 | zurück zur Übersicht

Landkreis unterstützt Krankenhäuser mit Bürgschaften

Wimberg: Vorsorgliche Hilfen sollen stationäre Versorgung auch während der Corona-Krise sicherstellen

Landkreis Cloppenburg. Der Landkreis Cloppenburg unterstützt die drei Krankenhäuser in Cloppenburg, Friesoythe und Löningen mit Ausfallbürgschaften in Millionenhöhe. Dies teilte Landrat Johann Wimberg im Anschluss an die Sitzung des Kreistages am Dienstag in Cloppenburg mit. Aufgrund der Corona-Pandemie würden in den Kliniken derzeit reguläre Eingriffe und Operationen zurückgestellt und somit erhebliche Einnahmen nicht mehr zur Verfügung stehen, erklärte der Landrat weiter. Der Bund habe Hilfen für die Krankenhäuser angekündigt und in dieser Woche wolle der Bundestag dazu die erforderlichen Grundlagen schaffen. Allerdings sei nicht absehbar, bis wann die dringend erforderlichen Mittel bei den Häusern ankommen werden, so Wimberg weiter. 

Daher sei der Kreistag dem Vorschlag der Kreisverwaltung für eine vorsorgliche Bürgschaftserklärung für alle drei Kliniken im Kreisgebiet einstimmig gefolgt, damit die stationäre Gesundheitsversorgung jetzt nicht durch Liquiditätsengpässe gefährdet werde, 

so der Verwaltungschef. 

Die Bürgschaften sollten zunächst für die nächsten drei Monate dazu beitragen, dass die Krankenhäuser ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen können und bei Bedarf dafür auch Kredite aufnehmen könnten. 

Die Kliniken hatten sich mit einem Schreiben an den Landkreis gewandt. In einem anschließenden Gespräch mit dem Landrat hatten die Geschäftsführer der drei Häuser dann Ihre Situation offen gelegt. 

Wimberg: „Wir hoffen nun, dass der Bund die angekündigten Hilfen für die Krankenhäuser in Deutschland nicht nur schnell auf den Weg bringt, sondern dass diese dann auch unbürokratisch und zügig an die Kliniken ausgezahlt werden.“

Bei den bereitgestellten Ausfallbürgschaften für die drei Krankenhäuser in Höhe von circa 19 Millionen Euro handelt es sich nicht um Wirtschaftsförderung, sondern um eine Absicherung der Kliniken, damit die stationäre Gesundheitsversorgung im Landkreis Cloppenburg nicht bedingt durch die Krise akut gefährdet wird.