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Pressemitteilungen

Artikel vom 19.11.2019 | zurück zur Übersicht

Gute Nachricht zum Internationalen Männertag

Präventionsprogramm 3 F hat Zwischenziel erreicht

„Fit & Fun“-Cup (Foto: Tanja Abeln)
Die Programmteilnehmer beim „Fit & Fun“-Cup (Foto: Tanja Abeln)

Landkreis Cloppenburg - Das Präventionsprogramm Fit und Fun mit Fußball (3 F) ist inzwischen erfolgreich angelaufen“, berichtet Christoph Essing, beim Landkreis Cloppenburg zuständig für die Gesundheitsregion, anlässlich des Internationalen Männertags am 19. November. An diesem Tag liegt der Fokus auf der Gesundheit von Männern. Vor allem die sind in Deutschland von den Risikofaktoren für Herz-, Kreislauferkrankungen, Schlaganfall und Demenz betroffen. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen auch hoher Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen, Zucker, fehlende Bewegung und Übergewicht.

100 Männer und 30 Frauen nehmen seit der sehr gut angenommenen Auftaktveranstaltung am 1. Juli an dem Programm teil. „Die Teilnehmer sind stark motiviert. Und das Ziel, mit dem Programm auch Spaß zu haben, wurde bereits jetzt voll erreicht“, betont Essing. „Das Fit folgt noch“, nimmt er augenzwinkernd Bezug auf den Namen des Programms, dass der Landkreis Cloppenburg zusammen mit dem Institut für klinische Forschung am St.-Josefs-Hospital, dem Deutschen Fußballbund und Sponsoren anbietet.

Es wurden inzwischen fünf Mannschaften gebildet und bei den regionalen Sportvereinen TUS Emstekerfeld, BV Garrel, FC Sedelsberg, SV Cappeln und BV Essen angesiedelt. „Damit wollen wir an den Standorten auch nach Projektende für Nachhaltigkeit sorgen“, erklärt Essing. Bei den Spielen der Mannschaften liege der Fokus klar darauf, eine schöne Zeit zusammen zu verbringen. „Der Leistungscharakter spielt kaum eine Rolle. Teilweise bremsen die Trainer auch aufkommende Wettbewerbsgedanken.“ Das dient der Vorbeugung von Verletzungen ebenso wie die medizinische und physiotherapeutische Überwachung der Teilnehmer.

Einmal pro Woche werden die Teams bislang von professionellen Trainern angeleitet, die darauf achten, auf die körperlichen Begebenheiten der 45- bis 70-jährigen Spieler mit Bluthochdruck einzugehen. „Bisher verzeichnen wir sehr wenige Trainingsausfälle oder -abbrüche“, freut sich Essing über den Erfolg des Programms „3 F“.

Das Ziel, frühere Sportler, die heute inaktiv sind, wieder für den Fußball zu begeistern und gleichzeitig ihre Gesundheit nachhaltig zu verbessern, ist greifbar, betont Essing. „Im Frühjahr wird man bestimmt schon erste positive Effekte nachweisen können.“

Auch Prof. Dr. Joachim Schrader, Ärztlicher Direktor des St. Josefs-Hospitals, glaubt daran, auf einem guten Weg zu sein. „Es läuft sehr gut, alle trainieren sehr fleißig.“ Messbar seien die Effekte momentan nicht – noch nicht. „Sport braucht Monate, um gesundheitlich wirksam zu werden“, erklärt Schrader. „Wir haben aber Patienten mit Risikofaktoren. Wenn die durch unsere spezielle Form des Trainings den von uns anvisierten Fitnessgrad erreichen, bin ich mir sicher, dass das einen positiven Effekt haben wird.“ Bei den bereits durchgeführten Untersuchungen im Krankenhaus als auch auf dem Spielfeld sei deutlich geworden, dass „alle Teilnehmer einen Wahnsinnsspaß dabei haben“. Und vor allem das sorge am Ende für eine nachhaltige gesundheitliche Veränderung.