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Pressemitteilungen

Artikel vom 05.07.2019 | zurück zur Übersicht

Landkreis unterstützt Protest für Schulsozialarbeit

Kreisrat Varnhorn: Land darf sich nicht zu Lasten der Kommunen zurückziehen

Landkreis Cloppenburg – „Der Landkreis Cloppenburg unterstützt den Protest der Schülerinnen und Schüler für die Schulsozialarbeit an der BBS Technik Cloppenburg voll und ganz“, erklärt Kreisrat Neidhard Varnhorn. Anders lautende Meldungen seien falsch, so die Kreisverwaltung. Der Landkreis Cloppenburg hat den Protestbrief von Schülerinnen und Schülern vom vergangenen Freitag zur Sozialarbeit für neuzugewanderte Schülerinnen und Schüler an den Berufsbildenden Schulen im Landkreis Cloppenburg bereits am Dienstag gegenüber der Schulleitung beantwortet.

Rund 40 Schülerinnen und Schüler der BBS Technik Cloppenburg hatten in Begleitung von Frau Lange und Frau Duran einen "Appell an die Akteure der Bildungslandschaft in Cloppenburg" persönlich an die Kreisverwaltung übergeben. In diesem schildern sie die langjährigen Verdienste und das außerordentliche Engagement von Frau Lange und Frau Duran gerade auch im Bereich der Förderung und der Integration der neuzugewanderten Schülerinnen und Schüler an der BBS Technik in Cloppenburg.

Dieses Engagement ist beim Landkreis Cloppenburg positiv zur Kenntnis genommen worden und das Anliegen der zahlreichen Schülerinnen und Schüler, auch im neuen Schuljahr 2019/20 noch auf die kompetente Unterstützung und Förderung von Frau Lange und Frau Duran zählen zu können, aus Sicht des Landkreises Cloppenburg durchaus verständlich und berechtigt.

Das Thema der drohenden Einschnitte bei der Förderung von neuzugewanderten Schülerinnen und Schülern an den Berufsbildenden Schulen durch das Auslaufen der SPRINT-Klassen zum Schuljahresende 2018/19 wurde bereits seit Jahresbeginn auf unterschiedlichen Ebenen zwischen Kreisverwaltung und den Berufsbildenden Schulen im Landkreis Cloppenburg thematisiert.

Auch hat sich Landrat Johann Wimberg im Schulterschluss mit 15 weiteren Landräten aus dem Nordwesten Niedersachsens bereits im Mai an Ministerpräsident Stephan Weil und den niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne gewandt und eine auskömmliche Finanzierung der Berufsbildenden Schulen in Niedersachsen gefordert.

Es könne nicht sein, dass immer wieder Projekte vom Land angeschoben und dann in der Hoffnung eingestellt werden, dass andere Ebenen deren Fortsetzung bezahlen werden, erklärte Varnhorn weiter. Wenn wir immer wieder die Finanzierung von Aufgaben des Landes übernehmen, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn solche Machenschaften beim Land Schule machen. Negative Beispiele gebe es bereits, erklärte der Kreisrat weiter. Nicht der Landkreis habe die Finanzierung dieser Schulsozialarbeit eingestellt, sondern das Land Niedersachsen. Das Kultusministerium sei daher der richtige Adressat für den berechtigten Protest der Schülerinnen und Schüler, den der Landkreis uneingeschränkt unterstützen würde.