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Pressemitteilungen

Artikel vom 17.04.2019 | zurück zur Übersicht

Kreisverwaltung fördert Streuobstwiesen

Landkreis Cloppenburg - Streuobstwiesen, eine durch Mehrfachnutzung gekennzeichnete historische Form des Obstanbaus, gehören zu den am stärksten gefährdeten Biotopen Mitteleuropas. Der Landkreis Cloppenburg möchte die Anzahl dieser artenreichen Lebensräume mit einem Förderprogramm steigern.

Obstgehölze, inklusive Stützpfahl, Befestigungsmaterial und Verbissschutz werden pauschal mit 25 EUR pro Gehölz gefördert. Möglich ist auch ein Zuschuss zur Einsaat der Fläche mit einer extensiven Grünlandmischung.

Zuwendungsberechtigt sind Privatpersonen, Vereine und Verbände (z. B. Wege- oder Jagdgenossenschaften, Dorfgemeinschaften, Bürgervereine). Es besteht eine Verpflichtung zum Erhalt und zur Pflege für 20 Jahre, die Mindestgröße beträgt 1.000 m².
Nähere Informationen sowie die Antragsunterlagen zum Förderprogramm sind auch hier zu finden.

Hintergrund

Die Bäume der Streuobstwiese dienen der Obsterzeugung (Obernutzung). Da sie verstreut stehen, dient die Fläche zugleich als Grünland (Unternutzung). Die hochstämmigen Bäume tragen unterschiedliche Obstsorten wie Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen. Das Grünland wird oft als Mähwiese oder als Weideland genutzt.

Mit über 5.000 Tier- und Pflanzenarten gehören Streuobstwiesen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Ein Streuobstbaum bietet auf mehreren Stockwerken Lebensraum für viele seltene Vögel, Kleinsäuger und Insekten.

Besondere Bedeutung haben Streuobstwiesen als Lebensräume für Honigbienen und Wildbienen. Diese sorgen auf der Suche nach Nahrung ganz nebenbei für die Bestäubung der Obstblüten und stellen so sicher, dass die Obstbäume im Herbst reiche Früchte tragen. Aber auch andere Tierarten fühlen sich auf Streuobstwiesen wohl: Gartenrotschwanz, Steinkauz und Grünspecht sind typische Arten der Obstwiesen.

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