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Pressemitteilungen

Artikel vom 26.03.2019 | zurück zur Übersicht

Alkoholtestkäufe der Kreisverwaltung: 5 von 26 Verkaufsstellen fallen durch

Erfreulicher Rückgang im Vergleich zum Vorjahr

Landkreis Cloppenburg - Beim letzten Alkoholtestkauf, durchgeführt von Mitarbeitern des Jugendamtes des Landkreises Cloppenburg mit Unterstützung der Polizeiinspektion Cloppenburg/ Vechta, konnte ein deutlich besseres Ergebnis als bei vorangegangenen Testkäufen erzielt werden. Konnten die Jugendlichen im vergangenen Herbst noch in mehr als ein Drittel der Fälle Alkohol erwerben, fielen von den 26 durchgeführten Testkäufen diesmal „nur“ 5 durch. Das entspricht einer Quote von 19 Prozent.

„Solch ein gutes Ergebnis hatten wir schon lange nicht mehr“, freut sich die Kreisjugendpflegerin Alexandra Pille, die für die Umsetzung des Jugendschutzgesetzes im Landkreis Cloppenburg zuständig ist.

Die Bemühungen, das Verkaufspersonal zur Beachtung des Jugendschutzes zu sensibilisieren zeigen offensichtlich Erfolg.

Nur in zwei Fällen wurde nicht nach einem Ausweisdokument gefragt. Hilfreich sind hierbei sicherlich auch die regelmäßigen Kontrollen, die es seit 2009 im Landkreis gibt. Mittlerweile sind zudem die Kassensysteme fast alle mit einem sogenannten Jugendschutzwarner ausgestattet. Testkäufe haben auf das Verkaufspersonal eine Signalwirkung. „Das Bußgeld muss der bezahlen, der den Alkohol an den Minderjährigen abgibt. Das können schon ein paar Hundert Euro sein“, so die Kreisjugendpflegerin.

Über das Kooperationsprojekt „Keine Kurzen für die Kurzen“ (Suchtberatung der Stiftung Edith Stein, Polizeiinspektion Cloppenburg/ Vechta und die Kreisjugendpflege des Landkreises) wurde im Zuge der Alkoholtestkäufe auch an die Berufsbildenden Schulen im Landkreis herangetreten. Es wurde schnell deutlich, dass das Verkaufspersonal häufig mit der Alterseinschätzung, dem Stress an der Kasse und mit dem gelichzeitigen Umgang mit dem Jugendschutzgesetz überfordert war. Seit 2014 werden daher alle Auszubildenden im Einzelhandel über die Schulen im Bereich Jugendschutz beschult und sensibilisiert.

Nun ist zu hoffen, dass sich die Zahl der Verstöße nicht nur hält, sondern bestenfalls noch weiter sinkt. Auch in diesem Jahr werden die Testkäufe daher weiter fortgesetzt.