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Pressemitteilungen

Artikel vom 14.02.2017 | zurück zur Übersicht

Projekt ERLEBEN wird vorangetrieben

Treffen der Arbeitsgruppe in Wildeshausen

BU: Bereits zum dritten Mal traf sich die Arbeitsgruppe des Projekts ERLEBEN.
Foto: Oliver Galeotti

Landkreis Cloppenburg - Bereits zum dritten Mal traf sich vor kurzem die Arbeitsgruppe des Projektes ERLEBEN in Wildeshausen, um über den aktuellen Stand des jeweiligen Arbeitsthemas zu berichten. Ziel des Projektes ist die Erhöhung der Überlebensrate nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand mittels Einführung einer Informations-App. Nachdem die Rettungsleitstelle bei einem Notfall alarmiert wurde, sollen durch die App Ersthelfer zum Einsatzort gelenkt werden, um schnellstmöglich, noch vor dem Eintreffen der Rettungsdienste, mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung zu beginnen. Damit soll die Chance einer erfolgreichen Reanimation deutlich erhöht werden.

Derzeit steht vor allem das Aufsetzen eines öffentlich-rechtlichen Vertrages der Kooperationspartner im Fokus sowie die Beschaffung bzw. die Ausschreibung der Ersthelfer-App. Dazu werden momentan, in Zusammenarbeit mit einer renommierten Medienagentur, Eignungskriterien für die Ausschreibung erarbeitet und vorgegeben.

Neben diesen Themen wurde beim Treffen auch die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Begleitung diskutiert. Um den Erfolg des Projektes messen zu können, soll zunächst in allen Einsätzen die Ersthelfer-Reanimation über einen Zeitraum von drei Monaten mit Hilfe des Protokolls zur Reanimationserfassung des deutschen Reanimationsregisters erfasst werden. Nach der Einführung der App werden diese Daten erneut erhoben, um zu prüfen, ob sich dadurch die Anzahl der Reanimationen vor Eintreffen des Rettungsdienstes erhöht hat.

Weiterhin wurde über die Absicherung von Ersthelfern während des Einsatzes im Rahmen der Ersthelfer-App besprochen sowie über die Erfassung von Defibrillatoren, die in öffentlichen und privaten Gebäuden für Reanimationsmaßnahmen zur Verfügung stehen.

Das Projekt ist eine Kooperation der Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch sowie der kreisfreien Städten Delmenhorst und Oldenburg. Beteiligt sind jeweils die für den Rettungsdienst Verantwortlichen der Städte und Landkreise, die ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes, die Hilfsorganisationen sowie Vertreter der Gesundheitsregionen. Das Projekt wird mit 100.000 Euro vom Land Niedersachsen im Rahmen der Gesundheitsregion gefördert.