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Pressemitteilungen

Artikel vom 13.02.2007 | zurück zur Übersicht

Lastruper Karneval: Keine Kurzen für die Kurzen

Landkreis und Polizei führen Kontrollen durch

Lastrup - Der Lastruper Karnevalsverein setzt auch in diesem Jahr seine Bemühungen fort, den missbräuchlichen Alkoholkonsum durch Jugendliche zu unterbinden. Hierzu soll erneut die in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt des Landkreises Cloppenburg, der Polizei und der Fachstelle für Suchtprävention der Stiftung Edith-Stein ins Leben gerufene Aktion "Keine Kurzen für die Kurzen" durchgeführt werden.
Die Organisatoren haben festgestellt, dass viele Kinder und Jugendliche bereits angetrunken zum Karnevalsumzug kommen. Zudem werden in großen Mengen alkoholische Getränke zur Veranstaltung mitgebracht.
Der massive Alkoholkonsum Jugendlicher sei nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass Erwachsene das riskante Konsumverhalten der Jugendlichen dulden oder sogar noch unterstützen, erklärt die Kreisjugendpflegerin des Landkreises Cloppenburg, Christiane Grenz. Alkoholische Getränke würden zum Teil aus dem Elternhaus mitgebracht oder unter Umgehung der gesetzlichen Vorschriften an Kiosken oder in Verbrauchermärkten erworben. Insbesondere alkoholische Mixgetränken, sogenannte Alcopops, würden von Kindern und Jugendlichen stark konsumiert, obwohl sie als branntweinhaltige Getränke nur an Erwachsene abgegeben werden dürften, erläutert Grenz.

Durch Plakate, Flyer und Buttons mit dem Logo "Keine Kurzen für die Kurzen" wollen die Initiatoren vor und während der Karnevalsveranstaltungen auf die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes hinweisen. Danach dürfen alkoholische Getränke an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren überhaupt nicht ausgegeben werden. An 16 bis 18 Jährige dürfen nur leichte alkoholische Getränke wie Bier oder Wein ausgeben werden.
Neben diesen Informationen auf Plakaten und Flyern wird es beim Lastruper Karneval auch in diesem Jahr Kontrollen geben. An den Einlassstellen zum Karnevalsumzug werden vom Veranstalter bestellte Ordner den Kindern und Jugendlichen den Alkohol abnehmen oder ihnen den Zugang zum Umzug verwehren. Polizeikräfte werden diese Kontrollen unterstützen. Außerdem werden Polizei und Landkreis während des Umzuges und auf dem Festplatz verstärkt Jugendschutzkontrollen durchführen.
Bei der Aktion "Keine Kurzen für die Kurzen" gehe es nicht darum den Karnevalisten durch Kontrollen den Spaß am Feiern zu verderben, betont Grenz. Vielmehr solle die Öffentlichkeit auf den riskanten Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen aufmerksam gemacht werden. Den Jugendlichen müsse deutlich werden, dass die Erwachsenen die Bestimmungen des Jugendschutzgesetztes ernstnehmen, so Grenz.

Weitere Informationen erteilen:
Christiane Grenz, Kreisjugendpflegerin des Landkreises Cloppenburg, Te.: 04471/15-218
Harald Nienaber, Beauftragter für Jugendsachen der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, Tel. 04471/1860-107
Verena Höffmann, Präventionfsfachkraft der Stiftung Edith-Stein, Tel. 04471/85960