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Pressemitteilungen

Artikel vom 06.02.2007 | zurück zur Übersicht

Veterinäramt mahnt Geflügelhalter zur Vorsicht

Landkreis Cloppenburg - Das Veterinäramt des Landkreises Cloppenburg fordert die Geflügelhalter nochmals zur Einhaltung von Schutzmaßnahmen auf, um ein Einschleppen des Vogelgrippevirus zu verhindern. Hintergrund sind die festgestellten Seuchenausbrüche in Großbritannien und Ungarn. Die jüngsten Vogelgrippefälle zeigten, dass das Virus jederzeit auch bei uns auftreten könne, erklärte der Leiter des Cloppenburger Veterinäramtes, Dr. Karl-Wilhelm Paschertz. Alle Geflügelhalter müssten deshalb weiterhin die bestehenden Schutzvorschriften strikt einhalten und penibel auf Stallhygiene achten.
Dr. Paschertz erinnert daran, dass in Niedersachsen die Freilandhaltung von Geflügel weiterhin grundsätzlich verboten ist. Dieses Verbot gelte auch für Hobbyhaltungen. Nur wer eine Ausnahmegenehmigung habe, dürfe Geflügel unter Auflagen im Freien halten.
Nach Angaben von Dr. Paschertz kommt es vor allem darauf an, dass Haus- und Nutzgeflügel nicht mit Wildvögeln in Kontakt kommt. Deshalb müssten Ställe und Volieren ausreichend abgedichtet sein. Bei Volieren sei zwingend eine feste Dachabdeckung erforderlich. Stroh sollte in geschlossenen Hallen oder unter Folie gelagert werden, empfiehlt Dr. Paschertz. Personen dürften den Geflügelstall nur mit sauberer Schutzkleidung und desinfizierten Schuhen bzw. mit Einmalschutzkleidung betreten. Generell sollten möglichst keine betriebsfremden Personen in den Stall gelassen werden.
Um im Ernstfall eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, fordert Dr. Paschertz die Geflügelhalter auf, ihre Bestände genau zu beobachten und Auffälligkeiten sofort dem Hoftierarzt oder dem Veterinäramt zu melden. Wenn bei Beständen mit bis zu 100 Tiere in kurzer Zeit drei Tiere verendet seien oder wenn in größeren Beständen eine Todesrate von mehr als zwei Prozent vorliege, müsse der Bestand sofort auf Vogelgrippe untersucht werden.