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Pressemitteilungen

Artikel vom 07.10.2015 | zurück zur Übersicht

Alkoholtestkäufe – Die Hälfte fiel durch

12 Verstöße bei 24 Kontrollen

Landkreis Cloppenburg - In den letzten Tagen waren wieder Mitarbeiter des Jugendamtes des Landkreises Cloppenburg und der Polizeiinspektion Cloppenburg/ Vechta im Landkreis Cloppenburg unterwegs, um Alkoholtestkäufe durchzuführen. Unterstützt wurden sie von zwei jugendlichen Testkäufern.

4 Tankstellen, 16 Lebensmittelgeschäfte, 2 Getränkemärkte, und 2 Kioske: Das war das Pensum, das die Testkäufer bewältigt haben. Ihre Aufgabe war wie immer: Herausfinden, ob sich besagte Betriebe an das Jugendschutzgesetz halten. Dabei sollen die Testkäufer versuchen, alkoholische Getränke zu erwerben, deren Verkauf erst ab Volljährigkeit erlaubt ist. Am Ende zählten die beiden Testkäufer im Alter von gerade 17 Jahren insgesamt 12 Verstöße.

Für die Kreisjugendpflegerin Alexandra Pille war das Ergebnis eine Enttäuschung. Gerade die hohe Quote in den Supermärkten geben ihr Rätsel auf.

„Heute haben alle Kassensysteme in den großen Supermarktketten einen Jugendschutzwarner installiert. Dieser gibt ein Piepen von sich, wenn alkoholische Getränke oder auch Lebensmitteln über den Scanner gezogen werden.“, so die Kreisjugendpflegerin. „Leider,“ so musste sie in vielen Fällen feststellen, „wird dieser von dem Personal nicht richtig angewandt.“

Nach dem Jugendschutzgesetz dürfen in Gaststätten sowie Verkaufsstellen oder sonst in der Öffentlichkeit an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren kein Branntwein (z.B. Whisky, Rum und Wodka), keine branntweinhaltigen Getränke (sog. Alcopops) und Lebensmittel verkauft werden. Ebenso dürfen andere alkoholische Getränke an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren (z.B. Bier, Wein und Sekt) weder abgegeben noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden.

„Verkäufer sollen sich gerade bei jungen Leuten immer den Ausweis zeigen lassen und sich die Zeit nehmen, das Alter zu berechnen“, mahnt die Kreisjugendpflegerin. Aber auch die Eltern sollten das Gespräch mit ihren Kindern suchen und sie auf die Gefahren von übermäßigem Alkoholkonsum aufmerksam machen.

Da es sich bei den Verstößen um eine Ordnungswidrigkeit handelt, werden nun alle Verkaufsstellen und das Kassenpersonal seitens des Landkreises angeschrieben.

Mit Kontrollen durch die Polizei und das Jugendamt müssen die Verkaufsstellen auch in Zukunft jederzeit rechnen.