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Pressemitteilungen

Artikel vom 10.04.2014 | zurück zur Übersicht

Impfaktion 2014 des Landkreises Cloppenburg

Landkreis Cloppenburg - Das Gesundheitsamt des Landkreises Cloppenburg hat im Herbst 2013 insgesamt 1.783 Impfbücher von 2.054 Schülern der sechsten Klassen aller weiterführenden Schulen überprüft. Bei den kontrollierten Schülern (86,8 Prozent des Jahrganges) konnten die Mitarbeiterinnen des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes des Gesundheitsamtes eine überwiegend gute Grundimmunisierung für die von der Ständigen Impfkommission des Robert Koch Institutes empfohlenen Impfungen feststellen. Mehr als die Hälfte der vorgelegten Impfbücher wies jedoch Lücken, beispielsweise beim Schutz gegen Masern-Mumps-Röteln, Wundstarrkrampf, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung oder Meningokokken C auf. Häufig fehlten Auffrischimpfungen oder noch nicht langjährig in den Impfkalender des Robert Koch Institutes aufgenommene Impfungen.

"Bei lückenhaftem oder unklarem Impfschutz hat jedes Kind ein Schreiben für den Kinder- oder Hausarzt erhalten, damit der Impfstatus oder der Impfpass vervollständigt werden kann", beschreibt Dr. Walter Götte, Leiter des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes des Gesundheitsamtes, das weitere Vorgehen, um die Durchimpfungsrate im Landkreis Cloppenburg zu erhöhen.

Die 9. Europäische Impfwoche, die vom 22. bis 26. April stattfindet, weist auf den guten vorbeugenden Effekt von Schutzimpfungen hin. Anlässlich dieser Aktionswoche beginnen die Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes mit einer Nachkontrolle der Impfbücher. Alle Sechstklässler, die im Herbst eine individuelle Impfempfehlung erhalten haben, werden um nochmalige Vorlage des Impfausweises gebeten. Die Erfahrung aus den zurückliegenden Jahren zeigt, dass die überwiegende Anzahl der Kinder von ihren Kinder- oder Hausärzten geimpft wurden. Alternativ gibt es bei weiterhin bestehenden Impflücken jetzt die Möglichkeit einer kostenfreien Impfung in der Schule, wenn die Eltern hierzu ihr schriftliches Einverständnis geben.

"Ziel ist ein möglichst flächendeckender Impfschutz der Kinder, so dass schwerwiegende Krankheitsausbrüche effektiv verhindert werden", betont Götte und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten im Rahmen der Impfaktion.