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Artikel vom 08.04.2014 | zurück zur Übersicht

Stabsrahmenübung OM-Sturm 2014

Foto: Katastrophenschutzstab des Landkreises Cloppenburg
Foto: Katastrophenschutzstab des Landkreises Cloppenburg

Landkreis Cloppenburg - Der Landkreis Cloppenburg hat mit dem Landkreis Vechta und der Polizeidirektion Oldenburg die gemeinsame Stabsrahmenübung „OM – Sturm 2014“ durchgeführt.

Bei der Übung ist eine Extremwetterlage simuliert worden, die zu weitreichenden und schwerwiegenden Folgewirkungen führte. Um wetterbedingte Katastrophenszenarien und andere Katastrophenfälle effektiv bekämpfen und Schaden von der Bevölkerung abwenden zu können, sind regelmäßige Katastrophenschutzübungen unerlässlich. Hierzu ist der Landkreis Cloppenburg als zuständige Katastrophenschutzbehörde auch gesetzlich verpflichtet.

Durch „OM-Sturm 2014“ sollten die Katastrophenschutzstäbe der Landkreise Cloppenburg und Vechta sowie der Polizeidirektion Oldenburg beübt werden. Die Polizeidirektion Oldenburg unterstützt die Kommunen im Katastrophenfall u. a. durch die Zuführung überörtlicher Hilfskräfte und Hilfsgüter. Ziel der Übung war es daher insbesondere, die Zusammenarbeit und Kommunikation der verschiedenen Stäbe zu erproben und zu optimieren. Die Stäbe selbst agierten während der Übung realitätsgetreu in ihren Stabsräumen in Cloppenburg und Vechta bzw. in Oldenburg.

Im Laufe der Übung beeinflusste das Sturmfeld eines über die Nordsee ziehenden Orkantiefs große Teile Deutschlands. Zwischen einem ausgeprägten Tiefdruckgebiet nördlich der Britischen Inseln und einer Hochdruckzone über dem Mittelmeerraum hatte sich eine starke südwestliche Strömung ausgebildet. Regenfälle und Orkanböen über 140 km/h sowie orkanartige Böen bis zu 115 km/h hatten zu verheerenden Sach- und Personschäden geführt. Verschiedene Schadensbrennpunkte forderten die Stäbe heraus. Die Szenarien reichten von einfachen Sachschäden unterschiedlicher Art über Gefahrgutunfälle und Brände bis hin zu erheblichen Gebäudeschäden bei Biogasanlagen, Schulen und landwirtschaftlichen Betrieben - oftmals mit Verletzten. Ergänzt wurde dieses Szenario durch einen massiven und flächendeckenden Stromausfall und dem damit einhergehenden Ausfall von Versorgungseinrichtungen und Kommunikationsanlagen.

Die zentrale Übungsleitung, die die komplette behördliche und zivile Außenwelt widerspiegelte, leitete den Stäben in den rund siebeneinhalb Stunden ca. 100 Einspielungen per Email, Fax, Telefon und Funk zu, auf die die Stäbe – im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen – reagieren mussten.

Zum Abschluss der Übung haben dann externe Beobachter, die sich während des Übungsverlaufs ein Bild von den Arbeitsabläufen in den Stäben machten, eine Schlussbesprechung mit den Teilnehmern durchgeführt, um damit eine gewinnbringende Evaluation zu erreichen.